Beim Ramba Zamba-Festival im Hamburger Knust wurde ausgiebig gefeiert

In diesem Jahr traten auf dem Ramba Zamba-Festival vier Bands auf, die beim Publikum für ordentlich Stimmung sorgten. Den Anfang machten Flooot aus Göttingen mit einem Mix aus HipHop, Ragga und Pop, im Anschluss war Newcomerin Toksi an der Reihe, welche mit lässigen Pop- und HipHop-Songs das Publikum begeisterte. Zudem spielte die aus London stammende Band The Kings Parade, die für ihre Fans sogar noch eine Zugabe spielten. Als letzte Band war die Mundwerk-Crew auf der Bühne und sorgte mit ihren lauten HipHop-Songs für Partystimmung. Im Anschluss legten DJ Torge und DJ Torge-sein-Bruda-Alda auf.

Das Festival war insgesamt sehr entspannt, die Bands brachten das Publikum zum tanzen und feiern, für ausreichend Drinks war ebenfalls gesorgt. Nach ihren Auftritten feierten viele Bandmitglieder auch noch im Publikum bei den darauffolgenden Acts mit. Flooot eröffneten den Abend. Die sechs Musiker stehen seit 2011 zusammen auf der Bühne und wärmten das Publikum mit ihren gerappten und gesungenen Liebesliedern über Frauen, aber auch über ihr Sofa und ihre Bude, auf. Die beiden Frontmänner sangen nicht nur, sondern spielten auch Trompete und Posaune, sie animierten das Publikum häufig zum mitsingen und tanzen. Die Band aus Niedersachsen spielte unter anderem Songs aus ihrem 2016 erschienenen Album „Flooot Zeug“.

Weiter ging es dann mit Toksi, welche mit ihren HipHop- und Pop-Songs zu elektronischen Beats das Publikum zu begeistern wusste. Einige Fans im Publikum waren sogar schon sehr textsicher und sangen lautstark mit. Besonders die bekanntesten Songs „Gold Digga“, „Märchen“ und „Hermanito“ kamen beim Publikum sehr gut an. Das Festival im Knust war für Toksi quasi ein Heimspiel, da sie an der Hamburg School of Music Gesang studiert hat. Außerdem wurde das vor kurzem veröffentlichte Musikvideo zu „Hermanito“ mit ihrem Bruder Jona Selle zusammen unter anderem gegenüber auf dem Hamburger Dom, dem Medienbunker und an der U-Bahnstation Feldstraße gedreht. Nach ihrem Auftritt nahmen sich Toksi und ihre Band noch viel Zeit für ihre Fans, machten Fotos und gaben Autogramme.

Anschließend spielten The King’s Parade einen Mix aus klassischem Detroit Blues und melodischen Crossover-Soul-Pop. Ihr Sound ist sehr eigen und erwachsen, als ob die vierköpfige Band um Sänger Olly Corpe schon seit Jahrzehnten zusammen auf der Bühne stehen würde. Nachdem das Publikum lautstark eine Zugabe forderte, spielte die Band noch einen ihrer Songs.

Bevor das Twin-DJ-Team auflegte, stürmte die Mundwerk-Crew noch die Bühne mit ihrem lässigen und lauten deutschen HipHop und machte Partystimmung. Die acht Jungs aus Bayern haben im Oktober ihr Album „Komplementär“ veröffentlicht, wovon sie einige Songs zum Besten gaben.
Insgesamt war es ein sehr gelungenes Festival, wer Lust hat feiern zu gehen und sich auf neue Musik einzulassen ist beim Ramba Zamba-Festival gut aufgehoben, musikalisch ist da für jeden etwas dabei.

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Kreative Seele des Hauses, trinkt den Jägermeister warm, Studentin, hat eine legale Adobe Cloud, Führerschein Klasse B, streichelt Einhörner und hat diesen Text definitiv nicht selbst geschrieben.

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