Review: 36 Crazyfists – Lanterns

Oh wie lachte mein Herz als ich diese unverwechselbare Stimme hörte und mir Erinnerungen aus meiner Jugend in den Kopf schossen. Eine absolute Topband aus dem Metalcore/Numetalbereich, welche meiner Meinung zu wenige kennen. Doch dieses Jahr wollen die Jungs von 36 CRAZYFISTS wieder mal mitmischen und mit ihrem Album „Lanterns“ Licht ins Dunkel bringen.

Wie so oft, wird man auch diesmal gleich mit dem ersten Song („Death Eater„) komplett vom Stuhl gehauen: verzerrte Gitarren brettern samt explodierendem Schlagzeug aus dem Nichts und Brock brüllt dabei all seinen Schmerz heraus. Zurück versetzt in die Zeit der ersten Songs, doch noch um einiges härter. Wie sie selbst sagen „der wohl härteste Song den sie bisher eingespielt haben“. Wenn man in die nächsten Songs reinhört spürt man, dass hier viele Erfahrungen verarbeitet werden, die die Jungs belastet haben, als würden sie alles herausprüllen was belastet. Laut Brock ist es ein Album, was 36 Crazyfists auf ein neues Level gepackt hat, denn sie haben es geschafft aus der tiefsten Depression sich zu lösen und einfach alles zu verarbeiten. Herausgekommen ist ein Album voller Höhen und Tiefen, mit verdammt viel Gefühl und Texten zum Nachdenken. Kleines Highlight ist die Ballade „Where Revenge Ends„, welche einen kompletten Kontrast zu den anderen Songs gibt und einen aufbaut.

Ein Album, was viel zu erzählen hat und einen ins richtige Licht führen soll, um nicht in der Depression zu versinken. Umso schöner dass auch der Sound rauher gelassen wurde, was mal eine gelungene Abwechslung ist, jedoch den ein oder anderen stören könnte.

 

36 Crazyfists
Hörspaß
Sound
Konzept
4.1 Rauchig
Readers Rating 0 0 votes

Gefühlvoll mit Message und dennoch hart: Erblickt das Licht und nicht die Schlucht.

About The Author

Keine Kommentare on "Review: 36 Crazyfists – Lanterns"

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.