Review: AUGUST BURNS RED – Phantom Anthem

Wer an AUGUST BURNS RED denkt, sieht sofort eine der besten Metalcore Alben überhaupt vor sich: Messengers.

Dieses mittlerweile langjährige Meisterwerk hat schnell gesagt in Phantom Anthem seinen Meister gefunden. Naja gut, das ist etwas zuviel versprochen aber definitiv kann man beide Alben auf einer Ebene betrachten.

Generell ist der Metalcore ja ein recht breites Genre was Bands immer wieder die Möglichkeit gibt, massenkompatible cleane Parts in Hülle und Fülle einzubauen, sodass deren Musik eine höhere Reichweite erzielt. Dass das mit Metal nicht wirklich viel zu tun hat ist natürlich eine große Diskussionsplattform aber dennoch irgendwo wahr. Auch Fakt ist, dass die Herren von AUGUST BURNS RED seit Jahren als die Verteidiger der wahren Metalcores in erster Reihe stehen und dies auf ihrem neusten Werk auch weiterhin bestreben.

Fetter und professioneller haben wir die Riffs dieser Band noch nicht erlebt. Das optimale Zusammenspiel greift den Metal bei seinen Wurzeln und peitscht uns auf über 50 Minuten Spielzeit durch die komplette Scheibe. Ob bei dem recht tiefen Kings Of Sorrow oder der absoluten Album Hymne Lifeline, an allen Ecken kommen wir mit dem Hören und Staunen kaum hinterher – so variabel, so gut, so aktuell.

Nach dem ersten Durchhören von Phantom Anthems bleibt fast alles im Kopf und wartet nur darauf, in der nächsten Runde noch geladener und vorbereitet zu beschallt zu werden. Einziges Manko an der Platte ist das allzu gern auftretende Problem mit einem guten Konzept. Aufgrund der überlegenen Härte des Albums gehen lange Songs wie Generations in seiner Energie einfach in der Masse unter – dabei liegt AUGUST BURNS RED der lange Song Progress so gut.

Tut euch selbst einen Gefallen und hört diese Platte mit voller Aufmerksamkeit und schenkt dieser neuen Ebene des Metalcores das verdiente Gehör.

 

Sound
Konzept
Hörspaß
4

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Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen - oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.

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