REVIEW: ANNA TERNHEIM – A SPACE FOR LOST TIME

Was stellt ihr euch vor, wenn ihr an Schweden im Herbst denkt? – 

Ganz genau!:
Herbstliche Wälder, einsame, menschenleere Seen, vielleicht auch etwas dunkles und ungemütliches Wetter.
Und jetzt stellt euch Musik vor, die diese Bilder untermalt.

Wenn ihr sämtliches Musikarchiv durchforsten würdet, dann landet
ihr unter anderem bei Anna Ternheim´s neuer Platte „A Space Lost in Time“, die all diesen düsteren und mystischen Orten musikalisches Leben einhaucht.

Ternheim selbst sagte im Vorfeld auf das Album „Ich will nicht zu viel verraten, aber die Platte klingt wie ein windstiller schwarzer See“. Und genauso ist es letztlich auch geworden. Man nehme emotionale Texte aus tiefster Seele, versetzt sie mit Ternheims weicher Stimme und zieht sie durch einen See voller Melancholie. Das, was letztlich wieder auftaucht ist ein in sich höchst stimmiges Gesamtwerk, welches perfekt in die herbstliche Jahreszeit passt und dazu verleitet, selbst einmal in Erinnerungen zu schwelgen und nachzudenken, während es draußen langsam dunkler und ungemütlicher wird.

Wer die 41-jährige Schwedin live sehen möchte hat übrigens aktuell die Chance dazu. Ende Oktober tourt sie durch Deutschland und macht in folgenden Städten Halt:

31.10. – Berlin
01.11. – Leipzig
02.11. – Dresden
04.11. – Erlangen
06.11. – München
11.11. –  Frankfurt
12.11. – Stuttgart
14.11. – Köln
25.11. – Bremen

Bildquellen

Anna Ternheim - A Space For Lost Time
Konzept
Sound
Hörspaß
4 Melancholisch & herbstlich

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