Review: Bury Me Alive – Unexpected Miseries

Bury Me Alive sind ein neuer Stern am Musikhimmel. Erst letztes Jahr haben sich die fünf Musiker aus Österreich zusammengeschlossen, jetzt erscheint ihr Debütalbum Unexpected Miseries. Der Titel des Albums greift bereits die Hauptthematik der meisten Tracks auf, das aktuelle Verhalten der Menschheit im Bezug auf Umwelt und andere Probleme. Das Album ist somit voll mit Kritik an der Gesellschaft.

Zuerst gibt es ein ein-minütiges Intro, das Spannung aufbaut und klingt, als könnte es aus einem Videospiel kommen. Der Übergang zum zweiten Track, Falling Apart, ist fließend und Sänger Dominik Bischof erlangt mit der Frage „Are you there?“ die Aufmerksamkeit des Zuhörers. Falling Apart ist ein schneller Song mit melodischen Gitarren, der im Kopf bleibt. Die meisten Songs auf dem Album zeichnen sich aus durch schnelle Strophen mit starken Screams und melodische Refrains mit eingängigem Gesang, wie zum Beispiel bei No Regrets und Humanity’s Collapse. Die Texte sind dabei besonders aussagekräftig. Gerade Humanity’s Collapse macht aufmerksam auf die Klimakatastrophe und stellt diese als das Ende der Menschheit dar. Danach geht es ruhig weiter mit Forever, einem emotionalen Liebeslied. Es bleibt nicht bei dem einen ruhigen Track, auf den nächsten gesellschaftskritischen Song, New World, folgt ein Interlude, das nur aus Gitarrenklängen besteht. Das Album endet mit Diseased World, einem starken letzten Track.

Unexpected Miseries ist ein starkes erstes Album für Bury Me Alive. An manchen Stellen gibt es sicher Verbesserungsbedarf, zum Beispiel wiederholen sich einige Songs zu oft, aber insgesamt ist es ein gutes Metal-Album, das vor allem durch die kritischen Texte überzeugt.

Hörspaß
Konzept
Sound
4.1

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