Review: Amon Amarth – The Berserker

Mit The Berserker hauen uns Amon Amarth ihr elftes Studio Album um die Ohren. 12 Songs erstrecken sich über 56 Minuten und liefern uns somit das neue Material der Schweden, auf das wir seit inzwischen drei Jahren warten.

Beim ersten Hören des Albums, bleibt zugegeben gar nicht allzu viel hängen. Das Album rast praktisch an einem vorbei und hinterlässt das Gefühl, man habe gerade ein Amon Amarth Album gehört, was ja auch der Fall ist. Also auf zum nächsten Anlauf und wie auch beim ersten Hören sticht sofort das Intro des Openers – Fafner’s Gold – und somit des Albums hervor, welches mit den ruhigen Klängen einer Akkustikgitarre den Weg zu den bekannten Viking Melodic Death Metal Klängen ebnet, für die wir das Quintett kennen und lieben. Crack The Sky liefert im Refrain schon gleich die Schlachtgesänge für die Liveauftritte der Schweden und glänzt zeitgleich noch mit der gewohnten „Headbangability“.

Schnelle Riffs, brachiale Drums und Growls liefern uns Amon Amarth auch auf dem elften Studio Album noch zu Hauf, während man in Ironside und dem bereits erwähnten Crack In The Sky auch mal ganz überraschend mit Clean Vocals daherkommt, welche man von Frontmann Johan Hegg bisher nur aus dem Song Aerials kannte, wobei es sich bekanntlich um ein System of A Down Cover handelt. Diese fügen sich jedoch ganz gut in das Gesamtbild des Albums ein und machen doch durchaus Lust auf mehr.

Abschließend kann man sagen, dass The Berserker mit jeder neuen Schlacht wächst und man auch nach wiederholten Durchhören noch Elemente entdecken kann, die einem ohnehin schon starken Album noch die richtige Würze verleihen. Amon Amarth präsentieren sich hier selbstbewusst, streuen ungewohnte Stilmittel ein und bleiben sich dabei dennoch bis zum Ende treu. Die Platte findet sich definitiv in den oberen Gefilden der Diskografie wieder und ist ein Muss für jeden Fan.

Sound
Konzept
Hörspass
4.5

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