Review: New Years Day – Unbreakable

Female Fronted Metal wird auf ewig ein diskutables Thema bleiben. Wenn man es aber schaffte sich in der Szene einen Namen zu machen, kriegt man zumindest die nötige Beachtung, um dieses Thema mal auf den Tisch zu bringen.
Das zumindest kündigte New Years Day mit ihrem neusten Silberling groß an und sagt damit allen Kritikern einen Kampf an – ob dieser Faust Austausch funktioniert erfahrt ihr in unserem TrackByTrack Review.

Come For Me
Brachialer Opener, welche die besten Eigenschaften von New Years Day perfekt vermischt, abgesehen vom etwas zu elektronischen Refrain ein echter Kracher direkt zum Anfang.

Miss Understood
Als würden New Years Day mitlesen wurde mit Miss Understood nicht nur einer der besten Songs des Albums hier rausgehauen, sondern gleich das bisschen Kritik gegenüber des Openers komplett ausradiert. Starke Message und kraftvoller Gesang ergeben hier ein kleines Highlight.

Skeletons
Hier kommt die wahre stärke der Band durch die Fusion zwischen Pop und Metal heraus. Für frische Fans könnte dies der durchgängigste und most Outstanding Song der Bandgeschichte sein.

Unbreakable
Die Botschaft aus dem zweiten Song bleibt auch im titelgebendem Track bestehen, wenn auch etwas durcheinander – gerade in den Strophen zeigt sich hier ein leicht anstrengendes Tempo welches sich aber dank mitsing Refrain gut ausgleicht.

Shut Up
Kein schlechter Song aber nach den vier Krachern muss mal in einem Genre zurückgefahren werden. Die Nummer ist weder lahm noch unspektakulär, kommt aber nicht an die Power der vorgelegten Songs ran.

Done With You
Mit wem auch immer hier abgerechnet wird, die Nachricht ist Programm und zieht sich mit kraftvollen Riffs durch den ganzen Song. Eiskalt und auf den Punkt gebracht ist diese musikalische Rechnung ordentlich verpackt und bleibt im Ohr.

Poltergeist
Den Song könnte man als kleine Powerballade ansehen. Ruhigere Gefilde gepaart mit Ohrwurm Refrain und einem ordentlichen Nachdruck von Synthesizern geben den Song die entsprechende ruhe, ohne dabei auf einer Metal Platte langweilig zu wirken.

Break My Body
Haben die Jungs von Papa Roach hier ihre Finger im Spiel gehabt? Sowohl vom Text als auch der Melodie fühlen wir uns hier 10 Jahren jünger und feiern diese gelungenen Ausflug in NuMetal Gewässer.

Sorry Not Sorry
Kein großes Highlight da der Sing wie der kleine Bruder von Poltergeist wirkt. So langsam wiederholen sich musikalische Aspekte und Aussagen etwas.

My Monster
Man merkt die Orientierung an Größen wie In This Moment in diesen Song stärker als irgendwo anders. Das ist überhaupt nicht schlecht und kommt im New Years Day Stil wirklich gut zur Geltung.

Nocturnal
Sehr elektronisch, schnell und taktvoll wird uns in den letzten Zügen nochmal eine ganz andere Seite gezeigt die wir von früheren Alben kennen.

I Survived
Da lobt man fast durchgehend die Platte und gegen Ende diese frische Brise, nur um im letzten Song dann einen kleinen Durchhänger zu erleben. Hier wird nichts neues erfunden oder aufgefrischt. Man kann diesen Song als Filler ansehen, um die 40 Minuten Marke zu knacken, das Album hätte aber auch ohne das Stück funktioniert.

FAZIT

New Years Day schafften es mit Unbreakable nicht nur eine starke und authentische Message rauszuhauen, sondern uns fast die gesamte Laufzeit köstlich zu Unterhalten ohne dabei große Variationen zu erschaffen. Die Band hat es geschafft mit diesem Album einen Diamanten für ihre Diskographie zu formen.

 

About The Author

Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen - oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.

Keine Kommentare on "Review: New Years Day – Unbreakable"

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.