Review: Devil May Care – Echoes

Die Würzburger Band Devil May Care um Tim Heberlein (Gesang, Gitarre), Lukas Esslinger (Gitarre), Moritz Hillenbrand (Bass) und Joachim Lindner (Schlagzeug) machen bereits seit 2012 feinsten Post-Hardcore. Nach ihrem Debutalbum „Rose of Jericho“, das 2016 erschien, veröffentlicht die Band nun diesen Freitag ihr neues Album „Echoes“. In dem neuen Album verarbeitet vor allem Sänger Tim den Tod seines Vaters. Alle 13 Songs auf dem Album sind kraftvoll und intensiv, laut und wild, eine Mischung aus Leidenschaft und Freude an der Musik.

Gleich der erste Song der Platte „Dead Ember“ ist ein Song, der einem direkt mit voller Brutalität einen Faustschlag mitten ins Gesicht versetzt. Ein Song, der dazu einlädt sich komplett fallen zu lassen und alles zu vergessen, was um einen passiert. Das Album ist sehr mit Trauer und Wut getränkt, aber das muss nicht unbedingt etwas Negatives sein, betont Sänger Tim. Im Song „Ghost“ z.B. schließt Tim mit dem Schmerz des Todes des Vaters ab und sieht positiv in die Zukunft. Man muss das Positive nur zulassen.

Devil May Care haben ein Album geschaffen, das dazu einlädt sich frei zu entfalten. Die Band schafft es einen dort abzuholen wo man steht und hierbei ist es egal wo das gerade ist. Wir wollen nicht zu viel vorweg nehmen. Am 15. März ist es soweit! Dann erscheint „Echoes“ und ihr könnt euch selbst von der Leidenschaft, die die Band in sich trägt, überzeugen.

Devil May Care Live 2019:
15. März – Feierwerk – München ( Support von Cancer Bats )
20. März – Musik & Frieden – Berlin ( Support von Cancer Bats )
22. März – b-Hof – Würzburg
10. April – Scheune Dresden – Dresden
26. April – Goldene Krone – Darmstadt

Devil May Care - Echoes
Sound
Konzept
Hörspaß
4.1

Post-Hardcore aus Deutschland wie er sein muss

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