Review: To The Rats and Wolves – Cheap Love

Kurz an die Hater: Gehen sie bitte weiter, denn hart gegen den Strich wird es hier nichts anderes als ein positives Review geben, wieso das so ist, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen:

Auch auf ihrem dritten Album schaffen es die Jungs aus Essen mal wieder die Pit gegen klang-technisch gegen einen Dancefloor einzutauschen und bleiben damit sich selbst und allen Kritikern der letzten Jahre treu, eigentlich alles beim alten – wobei mit Cheap Love und einem verdammt pinken Cover die ganze Sache auf ein neues Level gebracht wurde.

Der gleichnamige Opener ist dabei noch am ehesten ein Song, welchen man zu den härteren der Platte einstufen könnte, ohne dabei die absolute Stärke der Band verblassen zu lassen, nämlich das Gespür dazu die kraftvollen Vocals von Frontmann Nico perfekt einzusetzen, sodass man zwischen all den Synthies und den Hooks gar nicht mehr weiß ob man sich bei einem Metal Song noch befindet – klingt alles irgendwie nach Metal meets 90s.

Der Verdacht hierzu verhärtet sich bei den nächsten Songs, bis das Album mit Never Stop seinen absoluten Höhepunkt der Metalboyband Philosophie erreicht.

Generell kann man sagen, dass Cheap Love das Rad nicht neu erfindet, aber auch dem Genre schwer einzuordnen ist, da wir aufgrund der gefühlt 100 Subgenres hier uns klanglich schon in zwei Jahrzehnten befinden – da fragt man sich, wie die Platte wohl vor 15 Jahren angekommen wäre.

Sound
Konzept
Hörspaß
3.5

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Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen - oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.

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