17.11.2018 The Rumjacks in Dortmund!

Am letzten Samstag ging es nach Düsseldorf ins Musiktheater Piano zu den Rumjacks. Die Australier sind sind aktuell im Rahmen ihrer „10 Years Anniversary“ Tour in Europa unterwegs und haben auch gleich ein neues Album mitgebracht. „Saints Preserve us“, das am 12. Oktober erschienen ist hat uns schon  vorab Vorfreude geschenkt, umso größer die Erwartungen, als es dann endlich soweit war.

Die Stimmung im Musiktheater ist von vorne herein herzlich. Man hat sofort ein heimeliges Gefühl und der vordere Teil des Gebäudes mit seinen vielen Stehtischen und der großen Bar bringt einem sofort diese authentische Pubatmosphäre nahe, die man sich bei einem solchen Konzert wünscht. Dass das Piano an diesem Abend komplett ausverkauft ist merkt man jedoch erst im laufe des Abends. Ganz gemütlich und ohne Eile wechseln die Konzertbesucher während des Voracts vom vorderen Barbereich in den hinteren Teil des Pianos, das als Konzertsaal dient. Das Publikum ist ein bunt gemischter Haufen jeglicher Altersstufen und man sieht vom Metaller, über Männer in Schottenröcken bis hin zum Punk, dass hier alles vertreten ist.

Dann ist es soweit. Um kurz vor neun betreten die Rumjacks die Bühne und Frankie McLaughlins Stimme erfüllt den Raum. Sofort ändert sich die Stimmung im Raum. Die Hände sind in der Luft, alle singen mit und schon in ersten Lied beginnen viele zu tanzen und zu pogen. Bei der genialen Mischung aus Irish-Folk und Punk kann man einfach nicht stillstehen. Bei Songs wie „A Fistful o Roses“ und „Spit in the Streets“, ist das auch kein Wunder. Mit dem Titelgebenden „Saints Preserve us“ und „Cold London Rain“ wird natürlich auch das neueste Album gewürdigt. Die wilden Tanzeinlagen werden nur unterbrochen, wenn Frankie das Publikum in den kurzen Pausen zwischen den Liedern motiviert und sich bei seinen Fans bedankt. „It’s so good to be back here“, resümiert er die vergangenen Auftritte in Deutschland und speziell im Piano. Dabei sieht man jedem einzelnen der Rumjacks die Freude an und ist es nicht das, was ein Konzert noch einmal besonders macht? Wenn man die Begeisterung der Musiker förmlich spüren kann.

Die anderthalb Stunden vergehen wie im Flug und bevor man sich versieht verlassen die fünf Australier schon die Bühne – natürlich nur um das Publikum auf die Zugabe einzustimmen. Hier wird noch ein letztes Mal alles gegeben, die Band, wie auch die Fans verschwitzt aber glücklich.
Dann verläuft sich die Menge aus dem Saal, doch nach Hause gehen will jetzt noch keiner. Während die einen erst Luft schnappen gehen, stehen die anderen schon am Merchstand, wo ein zwar etwas müde aussehender, aber trotzdem noch lachender Johnny McKelvey gerne noch mit den seinen Fans spricht und Autogramme verteilt. Hier merkt man sogar nach dem Konzert noch die Herzlichkeit, die den gesamten Abend bestimmt hat.
In diesem Sinne, auf ein baldiges Wiedersehen. Ein Abend mit den Rumjacks sollte definitiv auf die Liste der Bands geschrieben werden, die man auch ein zweites mal anschaut.

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