Pale Waves – My Mind Makes Noises

Nachdem sie durch die Tour mit The 1975 an Bekanntheit gewonnen haben, erscheint jetzt endlich das Debütalbum von Pale Waves, My Mind Makes Noises.
Tatsächlich erinnert die Band musikalisch sehr an The 1975, hat jedoch auch einen eigenen, unverkennbaren Sound.
Das Album beginnt mit dem fröhlichen Song Eighteen. There’s a Honey ist den Fans schon länger als Debütsingle bekannt, bereits seit über einem Jahr ist der Song veröffentlich und ist eine gelungene Single, die perfekt zum Rest des Albums passt. Der traurige Text bildet einen Kontrast zu der fröhlichen Melodie. Red ist ein schneller Song zum mitsingen und tanzen. Zwischendurch verliert das Album etwas an Fahrt, Loveless Girl und One More Time wirken, als hätte man sie irgendwann schon gehört.

Neben großartigen Texten über Themen wie Liebeskummer oder fehlendes Selbstbewusstsein sticht auch Sängerin Heather Baron-Gracies Stimme stark heraus. Gerade auf dem Akustiksong Karl, der von dem Tod ihres Großvaters handelt, sorgt Heathers unverwechselbare Stimme für Emotionen und macht das Lied zu einem besonders gelungenem Albumabschluss.

Pale Waves haben ein gelungenes, abwechslungsreiches Debütalbum  geschaffen. Von traurigen Akustiksongs bis zu fröhlichen Liedern zum Tanzen ist alles dabei. Auch wenn sie durch The 1975 eine Menge Fans gewonnen haben und der musikalische Vergleich sehr passend ist, können sie sehr gut auf eigenen Beinen stehen und werden durch My Mind Makes Noises um einiges an Bekanntheit gewinnen. Traurig ist nur, dass viele Songs vorher schon bekannt waren und somit der Überraschungseffekt gefehlt hat, alles in allem ist das Album jedoch sehr gelungen.

Sound
Hörspass
Konzept
4

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