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Review: The Devil Wears Prada – ZII EP

by Dennis

Vor mittlerweile knapp 11 Jahren haben The Devil Wears Prada die Zombie EP veröffentlicht. Bis heute ist die Scheibe bei den Fans der Band ganz weit oben im Ranking anzusiedeln. Um der EP nach all den Jahren ein Tribut zu zollen, haben sich die Jungs aus Dayton, Ohio dazu entschlossen mit der ZII einen würdigen Nachfolger des Klassikers auf den Markt zu bringen. „Mit ZII werden wir die härteste Musik unserer Karriere veröffentlichen“. Ob The Devil Wears Prada mit dieser Aussage rechtbehalten? Finden wir es heraus!

Ganze fünf Songs sind auf der EP vertreten, welche am 21.05.2021 über Solid State Records veröffentlicht wird. Vor einigen Tagen gab es bereits einen Livestream der Band, in dem bereits die ganze EP live vorgestellt wurde.

Der erste Track der ZII EP hört auf den Namen Nightfall. Ohne ein wirkliches Intro knallt der Song einem direkt um die Ohren und zeigt schon einmal auf, was uns auf der restlichen EP so alles erwarten wird. Nightfall lädt dazu ein, mit dem Kopf ordentlich mit zunicken. Langesame Parts wechseln sich mit schnellen, pit-freundlichen Stellen ab, was direkt Lust auf mehr macht. Ein gelungener Breakdown gegen Ende des Songs rundet das ganze nochmal ordentlich ab.

Auch Cleans haben es auf die EP geschafft

Weiter geht es mit Forlorn. Nach einem kurzen Gitarren-Intro haut einem die unverwechselbare Stimme des Vocalists Mike Hranica direkt aus den Socken. Und dann kommt etwas überraschendes, wenn man im Hinterkopf behält, dass das die härteste Musik der Bandgeschichte werden soll: Ein Chorus mit Clean Vocals. Unerwartet nach dem Intro des Songs? Definitiv. An der Stelle aber unpassend? Auf keinen Fall! Der Chorus bleibt im Ohr und geht auch direkt wieder in den dominanten Gitarren-Riff vom Beginn über. Im Vergleich zu den anderen Songs ist Forlorn definitiv der ruhigste Song, wenn man denn überhaupt von ruhig reden kann.

Song Nummer drei auf der Platte ist das bereits bekannte Termination. Eingängige Breakdowns die im Kopf bleiben, extrem starke Vocals und Gitarrenparts die mit den markanten Drums eine unglaublich gute Mischung abgeben. Termination kann auf allen Ebenen punkten.

Zum Ende wird nochmal ordentlich fahrt aufgenommen

Nora, der vierte Song der EP, leitet dann auch so langsam das Ende ein. Natürlich ordentlich im TDWP-Stil: Stimmige Vocals, ein Clean-Chorus der einem zwischen den schnellen, chaotischen Parts wieder etwas Zeit zum verschnaufen gibt und am Ende dann nochmal einen brachialen Breakdown. Genau so muss das!

Contagion bringt die ZII EP dann auch zum Ende. Ein sanftes Klavier-Intro gepaart mit einem ruhigen Vocal-Part täuschen uns dann ein seichtes Ende vor, aber Achtung: Da kommt ein Brett auf uns zu! Der Anfang des Songs erinnert leicht an den Klassiker der Band Louder Than Thunder aus dem 2009 erschienenen Album With Roots Above And Branches Below. Beim restlichen Song kann man eigentlich nicht anders und MUSS einfach mit dem Kopf headbangen. Wer bisher noch keinen Song der EP gehört hat und diese mal anspielen will, hat mit Contagion den perfekten Song dazu.

Fazit:

The Devil Wears Prada haben mit der ZII EP die härteste Musik ihrer Bandgeschichte versprochen. Konnten sie dieses Versprechen einhalten? Jain. Auf der Platte sind definitiv brutale Breakdowns vorhanden und auch die Gitarren-Riffs unterstreichen dieses Vorhaben auf ganzer Linie. Ob es aber wirklich der härteste Output der Bandgeschichte ist muss jeder für sich beantworten, schließlich gab es in der Vergangenheit schon ordentlich harte Songs der Band. Nichtsdestotrotz haben The Devil Wears Prada mit der EP einen Weg gewählt, den viele der Fans sich gewünscht haben. Mike Hranica kann wieder einmal mit seinen Vocals überzeugen und der Scheibe seinen ganz eigenen Touch verleihen. Ob die Songs jedoch an Klassiker wie Dez Moines oder auch Danger: Wildman herankommen werden bleibt abzuwarten. Mit ZII ist die Band aber definitiv auf dem richtigen Weg.

Tracklist:

1. Nightfall
2. Forlorn
3. Termination
4. Nora
5. Contagion

Fotocredits: The Devil Wears Prada // Pressebild

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