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Review: Dark by Blackout Problems

by Natascha

Am 15. Januar erscheint “Dark”, das neue Album der Band Blackout Problems. Es ist das dritte Studioalbum der vier Jungs aus München, mit dem sie ein weiteres Mal beweisen, welches Talent in ihnen steckt. 

In ihrem dritten Album merkt man, wie sehr Blackout Problems gewachsen und sich dennoch treu geblieben ist. Man hört sofort den unverkennbaren Sound der Band heraus, eine Mischung aus einer Art dunklen Pops, elektronischen Einflüssen und der Kraft, die eine alternative Rockband ausmacht. Verschiedene Beats, in jedem Song individuell zusammengesetzt, mal laut und mal leise, manchmal gewagt und dann doch wieder zurückhaltend. Doch nicht nur instrumental überzeugen die vier Münchener Jungs. Auch stimmlich bringt Sänger Mario ein weiteres Mal sein Bestes zum Ausdruck. Seine raue, markante Stimme, mit deutlichem Wiedererkennungswert, spiegelt die Ernsthaftigkeit und Melancholie der einzelnen Texte wider und gibt dem Ganzen das gewisse Extra.  

In ihren Texten behandeln Blackout Problems Themen, die auch heute teilweise immer noch unter den Tisch gekehrt werden. Depressionen, Rassismus, Hass und Angst. Doch ihre Texte sollen nicht nur darauf hinweisen, was in heutiger Gesellschaft falsch läuft. Sie sollen ebenfalls verdeutlichen, dass es einen Zusammenhalt gibt, der einem den Rücken stärkt und die Kraft gibt, sich gegen Ungerechtigkeiten aufzulehnen. 

Besonders eindrucksvoll zeigt sich dies in ihrer ersten Singleauskopplung “Murderer”, welche ebenfalls der Opener des Longplayers ist. Ein Song, der anfangs voller Wut steckt, Wut über das Fehlverhalten der Gesellschaft, Wut über die ausschreitende Rechte Bewegung, zum Ende aber dazu aufruft, zusammenzuhalten und gemeinsam einen Weg in eine bessere Zukunft zu finden.  

“Dark” soll motivieren, es soll zum Nachdenken anregen und dazu aufrufen, die Dinge zu hinterfragen und nicht einfach nur hinzunehmen. Es soll dazu aufrufen, einen Zusammenhalt zu bilden und Fehler, die Missstände und Ungerechtigkeiten nicht einfach hinzunehmen.   

Bereits in den letzten Wochen und Monaten haben Blackout Problems ingesamt sechs Songs von “Dark” veröffentlicht, unter anderem die bereits genannte Single “Murderer” und die erst am 05. Januar erschiene Auskopplung “Germany, Germany”.

Diese beiden Songs, sowie “Brother”, “House on fire”, “Dark” und “Lady Earth” bieten einen perfekten Vorgeschmack, der Lust auf mehr macht.  
Tourdaten, um die Platte auch gebührend feiern zu können, findet ihr übrigens hier

Zu guter Letzt kann ich nur sagen, dass Blackout Problems wieder einmal ein hervorragendes Album geschaffen haben, welches man durchgehend hören möchte. Sei es nun auf voller Lautstärke, um bei Songs wie “Darling” mitzutanzen und zu singen oder ganz für sich über Kopfhörer, um bei “Heaven” die ein oder andere Träne zu verdrücken. 

R.E.S.P.E.C.T. & L.O.V.E. for everbody!

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