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Review: Groovenom – Mitten Ins Herz

by Piere

Heute, am 14.11.2020 ist das neue Album Mitten ins Herz von Groovenom veröffentlicht worden. In diesem Album legt das Quartett nochmals an Härte und Brutalität eine Schippe oben drauf. Starke Riffs, rasante Drums und keifende Shouts sind starker Bestandteil des Albums, Abwechslung wird gesorgt mit gefühlvollen Soli, melancholischen Texten und emotionaler Klargesang. Mitten ins Herz ist ein episches, modernes Metal-Album mit Elementen aus dem Core. Die Band bezeichnet diese Songs als –Die härtesten Lovesongs aller Zeiten-.

Mit Featurings wurde nicht gespart und somit konnten sie direkt 3 Gastmusiker für die Platte ergattern, Neill Freiwald (Ex-Stahlmann), Vanessa Katakalos (Aeverium) und Christoph Wieczorek (Annisokay).

Gestartet wird direkt mit (Deine Liebe) einem richtigen Brett an Shouts und tiefen Riffs. Der Refrain glänzt mit gefühlvollen Shouts, welche mit Synths und Gitarre begleitet werden. Ein Song den man tagelang auf Dauerschleife hören kann! Lyrisch geht der Song Mitten ins Herz.

An dem Featuring mit Vanessa Katakalos kommt keiner vorbei. Der Song erinnert mich stark an alte Callejon Songs, gepaart mit Eisbrecher – welche mich direkt in meine Jugendzeit katapultieren. Dieser Song garantiert einen Ohrwurm durch einen starken Refrain, der einprägsam in die Ohren geht.

Der große Trumph, dass das Album bereithält ist ganz klar der Song ‚Defekt‘. Im Video werden ganz klar die Probleme der aktuellen Pandemie in der Musik-Branche aufgezeigt, welche auch die Hörer stark betrifft. Musikalisch einer der härteren Songs, welcher nur darauf wartet um Live die Location einzureissen. Christoph strahlt im Refrain mit seinem Clean-Gesang, welcher eindeutig die Beste Wahl war für diesen Part.

Für ein Stilwechsel sorgt dann noch der letzte Song der Platte mit einem instrumental Song, welcher geprägt ist von stimmigen Synths und Drums. Etwas verträumt, der einen Tag gut vergessen lässt, um in einen neuen Tag zu starten.

Gesamt gibt das Album ein sehr starkes Metal-Album ab, welches hohes Potential für mehr als nur Underground hat. Es ist ein starker Wandel zur deren älteren Alben zu erkennen, welcher allenfalls positiv für die Band ausfällt. Allgemein haben mir aber ein klein wenig bösere Vocals und Breakdowns gefehlt, vielleicht erwarten uns diese dann im weiteren Album.

Tracklist:

  1. Deine Liebe
  2. Neid
  3. Du bist es wert
  4. Vergiftet (feat. Vanessa Katakalos)
  5. Ich bin
  6. Defekt (feat. Christopf Wieczorek)
  7. Nüchtern
  8. Ein Name
  9. Das Beste
  10. 40 Sekunden
  11. Käfig aus Glas (fest. Neill Freiwald)
  12. Lauf weiter
  13. Ein neuer Tag

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