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Review: Die Toten Hosen – Learning English Lesson 3: MERSEY BEAT! The Sound Of Liverpool

by Mareike

Endlich ist es da! Das neue Toten Hosen Album! Es ist mittlerweile 19 Jahre her, dass die Jungs aus Düsseldorf mit ihrer „Learning English“-Reihe begonnen haben. Die ersten beiden LP’s der Reihe bestanden hauptsächlich aus Cover-Versionen von Punksongs aus den 70er Jahren, wie zum Beispiel: „California über Alles“ von Dead Kennedys oder „Blitzkrieg Bop“ von The Ramones. Der dritte Teil „Learning Englisch Lesson 3: MERSEY BEAT! The Sound Of Liverpool“ erscheint am 13. November 2020 und schlägt nun etwas andere Töne an. Das Album trägt den Hörer zurück in die Anfänge der 60er Jahre in die Mersey-Sound-Ära, welche vor allem bekannt wurde durch The Beatles und nach dem Fluss „River Mersey“ benannt wurde, welcher Nahe der Stadt entlang fließt.

Wie sind die Toten Hosen nur auf die Idee zu diesem Album gekommen? Am 5. Oktober 2020 erschien das erste Buch von Campino: „Hope Street: Wie ich einmal englischer Meister wurde“. Bei den Recherchen dazu hat sich der Sänger der Toten Hosen ausgiebig mit der Geschichte der Stadt Liverpool und der dortigen Musikszene beschäftigt und scheinbar damit die gesamte Band angesteckt, sodass sie auf die Idee kamen, einfach einen Soundtrack zum Buch herauszubringen.

Als erste Single-Auskopplung erschien am 27. Oktober 2020 der Song „Respectable“, im Original von den Isley Brothers. Welcher schon einen Vorgeschmack auf den tanzbaren Stil des Albums lieferte.

Beginnen tut „Learning English Lesson 3: MERSEY BEAT! The Sound Of Liverpool“ allerdings mit einer sehr punkigen Version von „Hippy Hippy Shake“, welches im Original 1963 von The Swinging Blue Jeans veröffentlicht wurde und ihr größter Hit war. Sie erreichten damit Platz 2 in den UK-Charts und stiegen auch in Deutschland in die Top 10 ein.
Ebenso sind Songs dabei, die wohl jeder bereits kennt und die einem immer wieder einen Ohrwurm verpassen. Dazu zählen zum Beispiel „Do You Love Me“ in der Version von Faron’s Flamingos aus dem Jahr 1963. Bekannt ist dieser Song allerdings vor allem im Original von The Countours weil er zum Soundtrack des Filmes „Dirty Dancing“ gehört. Ein weiteres Bespiel wäre der Song „Needles and Pins“ im Original von The Searchers welcher sogar in den USA ein Hit war.

Die zweite Single „Slow Down“, im Original von The Beatles, kam dann am 6. November 2020 und spätestens hier zeichnet sich ab, dass nicht nur die Musik im 60’s-Stil gehalten ist. Auch die Videos im ihrer schwarz-weiß Optik und der Musik-Show Aufmachung erinnern an die Swinging 60’s.

Man kann eindeutig sagen, dass den Toten Hosen bei „Learning English Lesson 3: MERSEY BEAT! The Sound Of Liverpool“ der Spagat zwischen Mersey Beat und ihrem eigenen unverkennbaren punkigen Stil gelungen ist. Das Album ist ein guter Mix aus tanzbaren Beats, punkigen Krachern und ruhigen Nummern.

Meine persönlichen Favoriten sind auf jeden Fall „Hippy Hippy Shake“ als Knaller-Intro mit seinem unerwartetem Break und „Do You Love Me“ zum abdancen.

Welche weiteren Songs euch auf dem Album erwarten seht ihr hier:

1. Hippy Hippy Shake (The Swinging Blue Jeans)
2. Respectable (The Fourmost)
3. Do You Love Me (Faron’s Flamingos)
4. Your’e No Good (The Swinging Blue Jeans)
5. She’s Sure The Girl I Love (The Fortunes)
6. Walking The Dog (The Dennisons)
7. Bad To Me (Billy J Kramer & The Dakotas)
8. Slow Down (The Beatles)
9. You Might As Well Forget Him (Tommy Quickly and the Remo Four)
10. Shake Sherry (Faron’s Flamingos)
11. Needles And Pins (The Searchers)
12. I Can Tell (Rory Storm and the Hurricanes)
13. Sorrow (The Merseys)
14. Shake, Rattle And Roll (The Swinging Blue Jeans)
15. Ferry Cross The Mersey (Gerry & The Pacemakers)

Wenn euer Interesse geweckt ist, könnt ihr „Learning English Lesson 3: MERSEY BEAT! The Sound Of Liverpool“ hier bestellen.

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