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Review: Moral Panic by Nothing But Thieves

by Kater

Nothing But Thieves veröffentlichen heute ihr drittes Album Moral Panic (2020). Bereits vor 6 Monaten haben wir einen kleinen Vorgeschmack mit dem Song Is Everybody Going Crazy? erhalten und jeder, der auf den Indie-rockigen Vibe der Briten steht, weiß genau, was uns erwartet! Bereits vor Jahren konnten die Jungs aus Southend-On-Sea uns mit Songs wie Amsterdam (2017), Sorry (2017) oder Trip Switch (2015) überzeugen.

Moral Panic ist ein Album, das vor allem durch sehr viele einzigartige Songs punktet. Jeder Song ist so individuell. Die Jungs befinden sich in einer Phase der Orientierung und versuchen sich, dabei auf ihre Art und Weise bestmöglich, weiterzuentwickeln. Bemerken kann man das an den vielen verschiedenen Einflüssen zu den einzelnen Tracks. Schaden tut es Ihnen aber auf jeden Fall nicht, denn für mich ist ganz klar, dass man unter jedem Song Nothing But Thieves schreiben kann. Einige der Songs möchte ich euch vorstellen, damit ihr euch auch ein Bild mache könnt und euch das Album anschaut.

Anfangen möchte ich mit meinem Favoriten Phobia. Durch seinen düsteren, alternative Pop- Sound fühlte ich mich direkt abgeholt. Lyrisch sprechen Sie Probleme an, welche in der heutigen Gesellschaft tag täglich vorzufinden sind. Während der Song anfangs an Billie Eilish erinnert, schafft er in der zweiten Hälfte einen makellosen Übergang, der dann hingegen eher an Marilyn Manson oder Queens of The Stone Age erinnert. Wer so wie ich auf beides steht, muss auf jeden Fall einmal rein hören!

Der nächste Song, den ich euch näher bringen möchte, ist Is Everybody Going Crazy?. Welcher bereits im März diesen Jahres sein Debüt feierte. Auch hier wird direkt klar, dass sich die fünf Briten inspirieren ließen. Denn auch in dem Song wird ein klarer Hauch von Muse und „spacigem“ Rock spürbar.

This is the last day of my life, yours too“ sind die ersten Worte des Songs, der den Namen des Albums trägt. Moral Panic bringt einen nach gerade Mal einem Satz dazu, die Ohren zu spitzen und ist vollkommen berechtigt das Aushängeschild des Albums. Der eher ruhig angehauchte elektrische Pop-Sound mit dem Gesang von Conor Mason bringt einen direkt zum grooven.

Während andere sich beschweren, dass Nothing But Thieves nicht Sie selbst sind und sich zu viel haben inspirieren lassen. Bin ich gespannt, wo die Reise die Briten noch hinführen wird. Ich persönlich fand jeden der verschiedenen Genres passend und gut umgesetzt und freue mich mehr von den Jungs zu hören! Nächste Woche startet die Band gleich drei Livestreams um weltweit aufzutreten. Da ein Ticket nur schlappe 14 Euro kostet, werde ich auf jeden Fall reinschauen.

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