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Review: Amaranthe – Manifest

by Kater

Wieder einmal mehr dürfen wir uns über ein Album einer großen Band erfreuen. Heute ist es so weit. Amaranthe veröffentlichen ihr neues Album Manifest (2020), welches mittlerweile ihr sechstes Studioalbum ist und wer auf harte Riffs, gepaart mit elektronischen Elementen und den extrem guten Gesang von Elize Ryd steht, kann sich auf ein insgesamt gutes Album gefasst machen. Ich selber bin kein Amaranthe „Die-Hard Fan“, doch hat mir das Album wieder einmal mehr gezeigt, was Amaranthe so einzigartig in ihrer Art und ihrem Klang macht. Wer bereits die Hits der Band aus Schweden kennt weiß genau wovon ich rede.

Es ist nicht abzuschreiben, dass Manifest ein Ergebnis der Corona Lockdowns sein könnte, da der erste song Do Or Die bereits am diesjährigen Valentinstag veröffentlicht wurde. Fakt ist, dass die Band sich absolut einig, in Bezug auf Klang und Themen, bei der Produktion dieses Albums war. So erzählt uns Olof, der Gitarrist und Songwriter:

Wir waren selbstbewusst, als wir begonnen hatten, an dem Album zu arbeiten, aber haben uns auch wohlgefühlt. (…) Nils stieß nur ein halbes Jahr bevor wir »Helix« aufgenommen hatten zur Band hinzu. Während ich also sicher war, dass er ein fantastischer Sänger ist – deswegen hatte er den Job ja auch bekommen! – wussten wir nicht genau, wie ich die Gesangsspuren für ihn schreiben sollte. Doch zu dieser Zeit wusste ich exakt, was er für uns singen soll und er brachte eine Menge eigener Ideen mit ein. Seine Präsenz auf dem Album hebt das Ganze wirklich noch einmal auf ein neues Level. Er ist ein phänomenaler Sänger, außerdem ist es großartig, mit Nils und Elize die Vorteile zweier Charaktere im cleanen Gesang zu haben, verbunden mit den Growls. Nils nimmt einem etwas größeren Teil auf dem Album ein, teilweise heben aber beide mit ihren Stimmen in den Refrains den jeweiligen Song zur selben Zeit an. Es finden sich zudem leichte Einflüsse eines 80er und 90er Jahre Metal-Vibes. Im Allgemeinen hat es großen Spaß gemacht, an diesem Album zu arbeiten!“

Auf die Frage über das Ergebnis hörten wir:

Es ist definitiv das am meisten entwickelte und philosophische Album, das wir je gemacht haben. (…) Es ist tiefgründig und besitzt eine große Bandbreite an lyrischen Themen. Wir haben dies ein wenig auf der ‚Do Or Die‘ Single hervorgebracht, in der es um die aktuellen Umweltveränderungen und die Klimalage geht. Wir haben auch ein paar Kommentare und Diskurse über die Coronavirus Situation eingebracht, auch wenn sie einem nicht auf die Nase gebunden werden. Dann gibt es noch einen Song über Trennungen – wobei es nicht nur ein Song über eine Beziehung ist, sondern auch über Freundschaften und Geschäftliches.“

Manifest besteht aus zwölf Songs und um es sich ganz anzuhören sollte man 40 Minuten einplanen. Eine Zeit die ich auf keinen Fall bereue.

Tracklist:

  1. Fearless
  2. Make It Better
  3. Scream My Name
  4. Viral
  5. Adrenaline
  6. Strong
  7. The Game
  8. Crystalline
  9. Archangel
  10. BOOM!
  11. Die And Wake Up
  12. Do Or Die

Es gibt auch einige Bonus-Tracks die unter anderem einige Abwandlungen der oben genannten Songs sind, außerdem ist 82nd All the Way (2020) (Sabaton Cover) auch als Bonus angegeben, welches ich als Sabaton Fanatiker absolut Liebe!

Abschließend lässt sich sagen, dass das Album, bis auf einen Song, welcher lediglich etwas ruhiger ist, ein einziger Banger ist! Jedem der Metal lebt und liebt zu empfehlen!

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