Home Interviews Eine Aufstrebende Rockband aus Schottland – Im Interview Mit Cold Years

Eine Aufstrebende Rockband aus Schottland – Im Interview Mit Cold Years

by Kevin

Nächste Woche Freitag erscheint das langersehnte Debütalbum „Paradise“ der schottischen Rockband Cold Years. Vorab sprachen wir mit der Band über das Album, was sie während des Lockdowns getan haben und wie es sich anfühlt eines der ersten Konzerte wieder spielen zu können und dann auch noch bei uns in Deutschland am 15. September.

Und nun wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen.

Gringoz: Bald ist es endlich soweit! Euer Debütalbum Album „Paradise“ hätte bereits Anfang Mai erscheinen sollen. Nachdem es verschoben wurde, rückt der neue Termin Anfang September mit großen Schritten näher. Wie hoch ist Eure Vorfreude Euren Fans endlich das Ergebnis präsentieren zu können?

Cold Years: Aufregend, es hat so lange gedauert! Wir haben fast zwei Jahre lang an den Aufnahmen gearbeitet und jede Verzögerung war qualvoll. Wir sind so begeistert, dass es endlich herauskommt. Natürlich können wir es im Moment nicht auf Tour vorstellen, was verheerend ist, aber ich kann es kaum erwarten bis Ihr alle zu hören und sehen bekommt, was Euch nächstes Jahr auf Tour erwarten wird.

Gringoz: Vorab habt Ihr schon einige Singles aus dem neuen Album veröffentlicht. Dazu zählt unter anderem „Electricity“. Was bedeutet Euch der Song?

Cold Years: „Electricity“ war voller Vorhersehung. Als ich ihn geschrieben habe, ging es mir mies und lyrisch dreht sich alles darum, etwas Besseres zu wollen. Es geht darum nicht genug von jemandem zu bekommen und ist voll roher Energie. Ich fühle mich so lebendig, wenn wir es spielen. Es wird so surreal das vor Leuten zu spielen. Bei diesem Lied stehen mir einfach alle Nackenhaare zu Berge.

Gringoz: Eine andere Single „Too Far Gone“ habt Ihr Anfang Juli veröffentlicht. Im Video werden viele persönliche Momente von Euch gezeigt. Darunter auch Aufnahmen, die während der Coronakrise entstanden sind. War es ein Befreiungsschlag für Euch dieses Video genau so zu gestalten?

Cold Years: Ja, es war etwas komplett Neues für uns. Das Video wurde mit dem Iphone gedreht. Es hat super viel Spaß gemacht und uns in einer Zeit, in der wir uns alle niedergeschlagen fühlten, wirklich mit Energie versorgt. In der Lage zu sein, sich miteinander zu verbinden, wenn wir nicht einmal richtig zusammen sein konnten.

Gringoz: Aktuell sind Liveshows ja so gut wie unmöglich. Nichtsdestotrotz habt Ihr am 15. September die Möglichkeit in Hamburg im Schroedingers Garten im Schanzenpark zu spielen und das noch Open Air. Die Freude muss doch riesig sein wieder vor Livepublikum zu spielen, oder?

Cold Years: Um ehrlich zu sein, es wird unwirklich sein. Ich hoffe nur, dass es keine Einschränkungen mehr gibt und es uns wieder weggenommen wird. Hamburg ist wie unsere zweite Heimat, und ich kann es kaum erwarten, unsere Fans da draußen zu sehen und zu sehen, wie sie auf das neue Material reagieren.

Gringoz: Nächste Woche feiert „Paradise“ seine Veröffentlichung. Kann man da den Gig in Hamburg als Releaseshow für das Europäische Festland betrachten?

Cold Years: Ich würde es so sagen, ja. Es ist schwierig, denn im Moment ist es unwahrscheinlich, dass wir für das Release überhaupt Shows in unserem eigenen Land spielen können. Also ist das eine wirklich coole Sache!

Gringoz: Ein anderes Novum, das die Pandemie mit sich brachte, ist das Medium Livestream. Ende Mai konntet Ihr selbst Teil des Livestreams „Stream 4 Scotland“ sein. Wie steht Ihr dazu, dass immer mehr Livestream-Konzerte stattfinden?

Cold Years: Ich denke, es ist eine großartige Möglichkeit für Künstler, mit ihren Fans in Kontakt zu treten, und für mich ist es auf jeden Fall etwas, das wir auch nach der Krise weiter tun werden. Ich denke, dass es heutzutage super wichtig ist, weil die Landschaft der Musikindustrie sich für immer verändert hat. Das ist die neue Normalität.

Gringoz: Was wünscht Ihr Euch noch für das Jahr 2020?

Cold Years: Dass dieser verdammte Virus verschwindet. Und dass die Leute unsere Platte lieben!

Gringoz: Die letzte Frage fällt immer etwas aus der Reihe. Was ist der schlechteste Witz, den Ihr je gehört habt?

Cold Years: Dass Donald Trump im Weißen Haus ist und Boris in der Nr. 10.

Wir bedanken uns für Eure Zeit und wünschen alles Gute für 2020 und danach! Wir sehen uns im September in Hamburg und freuen uns darauf Euch wieder live zu erleben.

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