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Review: Vocuz – Wir Müssen Reden

by Kevin

Die erste Platte muss für ordentlich Feuer sorgen. Das dachten sich anscheinend auch die drei Jungs von Vocuz. Denn die aufstrebende Alternative-Rock-Band aus Dortmund drückt bei ihrem Debüt ordentlich auf die Tube.

Als „Nu Rock“ bezeichnen die Wahldortmunder ihre Musik. Inspiriert von ikonischem Rock der 2000er, strotzt die Platte nur so vor fetten Gitarrenparts, während die markante Stimme von Frontmann Felix über verflossene Liebschaften und jede Menge Herzschmerz singt. Doch auch für genug Ohrwurmpotenzial ist gesorgt. Denn die erste Singleauskopplung „Herz“ bietet absolute Ohrwurmgarantie. Was rockig anfängt, entpuppt sich mehr und mehr als ein Pop-Song, dessen Refrain einem garantiert noch länger im Ohr bleibt. Wer eher auf drückende Bässe, schrille Gitarren und fette Beats steht, sollte sich „Go West“, „Neue Ära“ oder „Scherben“ einmal näher zu Gemüte führen. Ein bisschen unerwartet, aber schön melancholisch endet das Album mit einer Pianoversion ihrer Ballade „Außen Schön“.

Vocuz klingt wie… Puh! Selten war es schwerer, eine Platte musikalisch einzuordnen. Denn sie klingt wie ein buntes Potpourri aus P.O.D., Linkin Park und den rockigen Anfängen der Revolverhelden. Deshalb wird derjenige, der einen Wiedererkennungswert sucht, ihn bei „Wir Müssen Reden“ wohl nicht finden.

Trotzdem ist es ein durchaus gelungenes Debüt, das durch seinen Ohrwurmcharakter, die fetten Gitarren und teilweise synthielastigen Parts Freude auf das nächste Album schüren wird.

Das Album erschien bereits am 19. September 2019.
Weitere Infos bekommt ihr hier.

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