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Review: Thundermother – Heat Wave

by Patrick Rusch
THUNDERMOTHER - Photo by THUNDERMOTHER/Franz Schepers

Guernica, Filippa, Emlee & Majsan, nicht nur vier schwedische Namen die für Rock’n’Roll stehen, sondern vier Namen die im Jahr 2020 noch einmal so richtig den Rock’n’Roll in ein neues Level anheben! Wir hatten bereits in den vergangenen Tagen die Möglichkeit die Mädels mit einem Interview ein Stück weit „greifbarer“ zu machen, doch nun ist es Zeit für ein Album Review!THUNDERMOTHER - Photo by THUNDERMOTHER/Franz Schepers

Die vier schwedischen Rockerinnen sind nicht nur kurz vor der Veröffentlichung ihres vierten Albums, sondern Sie stehen vor einer kleinen Release-Tour. Da wir die Mädels bereits das ein oder andere Mal live erleben durften wissen wir wie bombastisch ein neues Album werden muss.

Kommen wir zu aller erst auf das Album „Heat Wave“ zu sprechen welches bereits am kommenden Freitag, den 31.07.2020 erscheint – hier haben alle gemeinsam dran gearbeitet! Ein prächtiges Stück Rock ist da auf jeden Fall zusammen gekommen!

Bereits der erste Song „Loud And Alive“ prescht mit guten Drums, wunderbaren Gitarrenriffs und mächtiger Stimme durch die Boxen meines Wohnzimmers – ganz bewusst habe ich die Reihenfolge des Albums gewählt (ansonsten shuffle ich gerne die Wiedergabe von Alben) doch dieses Glanzstück muss man von A bis Z hören – eine gewisse Spannung zwischen den einzelnen Songs lässt einen wirklich emotional von Höhenflug bis ganz sentimental werden lassen!

Gefolgt von einem meiner Lieblings-Songs des vierten Albums „Dog From Hell“, wo am Freitag das dazugehörige Musikvideo veröffentlicht wird, ist ganz nach meinem rockigen Musikgeschmack.

Die Mädels durchlaufen auf dem Album „Heat Wave“ so viele Passagen, dass es regelrecht zum Aufstehen und abgehen anregt!

Die voluminöse und kraftvolle Stimme Guernicas ist so Kristall klar zu hören das hier die Vorfreunde auf jeden Fall gerechtfertig ist.

Wollen wir bei weiteren 11 Songs weitermachen, denn gefolgt von „Back in ’76“, „Into The Mud“ bishin zu „Heat Wave“ und „Sleep“ ist man in einer musikalischen Höchstleistung eingetaucht – wer die Ladies schon einmal gesehen hat, weiß wie stimmungsvoll so ein Konzert endet! Ein highlight der kommenden Platte ist sicherlich das etwas ruhigere Stück „Sleep“ wo mir das Musikvideo besonders gut gefällt – dieses einfache, aber durchaus hochqualitative Video ist emotional als auch voller Vorfreude den die Mädels sicherlich vor jedem einzelnen Konzert haben, egal ob, Club-Show, Festival-Bühne oder Kreuzfahrt-Bühne.

Die erste veröffentlichte Single „Driving in Style“ ist mittlerweile so bekannt das während meines ersten Reviews die Song-Zeilen nur so über die Lippen huschen – „Free Ourselves“ ist relativ ruhig jedoch kraftvoll! Der Song „Mexiko“ erinnert mich irgendwie an Deep Purple oder auch teile aus einem AC/DC Song.. Diese Kreation ist auch gesanglich sehr umfangreich.

Ihr merkt, es ist nicht einfach dieses Album zu beschreiben, denn die Songs ist so abwechslungsreich und umfangreich, dass ich nicht so recht weiß in was für eine Liga das Album spielen mag – aber eines steht fest: „Hier wird in einer Liga gespielt, da will man gar nicht wissen, wo die Damen in den nächsten Jahren mit landen“.

„Purple Sky“ ist ein Song, der es mir angetan hat. Diese ruhige Art, aber trotzdem kraftvolle Art von Emlee (Drums) als auch das Stimmenvolumen von Guernica ist hier besonders klar und schön. Ein richtig tolles Stück wo selbst meine Frau (eher weniger rockig unterwegs) anfängt hellhörig zu werden!

Die letzten drei Songs sind ein super Abschluss für das vierte Album der schwedischen Rockerinnen – hier kommt mit „Ghosts“ ein richtiger „Road-Trip“ Song um die Ecke, welcher mich seit Tag eins an im Auto begleitet!
„Someboby Love Me“ erinnert mich sehr an das letzte Album „Thundermother“ welches bereits 18 Monate in den Plattenläde unterwegs ist.

Wenn wir von Rock’n’Roll reden, dann zeigen auf dem leztzten und dreizehnten Song der Platte die Mädels nochmal alles – egal ob Filippa an der Gitarre, Majsan am Bass, Emlee an den Drums oder Guernica mit Ihrer Stimme, was es heißt Musik zu leben und zu lieben! Richtig guter Abschluss!

Es ist mir nicht leicht gefallen Worte zu finden die jeden einzelnen Song beschreiben, aber ich bin was Musik angeht recht emotional und Thundermother hat es mit „Heat Wave“ einfach geschafft bei allen dreizehn Songs mich umzuhauen! Dieses Album ist so unfassbar klar, emotional, umfangreich, voluminös, einfallsreich und katapultiert diese Band auf ein ganz neues Level!

Ich freue mich sehr auf viele Jahre Thundermother!

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