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Review: KMPFSPRT – KMPFSPRT

by Alex Hoppen

Ein Jubiläum für eine Band ist immer etwas besonderes – wir haben hier schon alles gesehen. Die einen machen eine riesen Tour zur Feier, andere veröffentlichen ein BestOf X Jahre (weil man ja irgendwie die alten Songs nochmal publizieren muss). Auch gab es schon ganze Festival Ausgaben mit besagter Jubiläumsband als Headliner oder gar Filme – hier gibts einfach keine Grenzen. Den Gedanken hatten sicherlich auch die Herren von KMPFSPRT und planten einfach mal alles anders zu machen.

Gegen jede Regel und dennoch KMPFSPRT-Konform veröffentlichen die Jungs ein Konzeptalbum über die Liebe zur Heimatstadt Köln. Klingt erstmal okay, allerdings wird das ganze Konzept mit der Tatsache geschmückt, dass hier 10 volle Songs in 10 Minuten bearbeitet werden! Ja selbst während diesem Einsteiger in das Review sind bereits 5 Songs (und damit das halbe Album) schon durch rotiert. Man kann durchaus sagen, dass wahrscheinlich kein Album öfter durchgelaufen ist in einem Review, als dieses – das Schlimme daran: Es macht auch noch Bock!

In zehn rasanten Songs düst die Band nur so musikalisch durch Köln über versiffte Bahnhoftunnel bis hin in die Clubs, wo KMPFSPRT verdammt nochmal zuhause ist. Damit ist das selbst betitelte Jubiläumsalbum der perfekte Griff, wenn es darum geht, welche Playlist auf den Weg von – oder zur Arbeit gehört werden muss, oder beim Zähne putzen oder beim Kochen – oder einfach wenn man mal wieder eine ordentliche Packung von schnellen Hardcore Punk braucht.

Wir hoffen, das Album in voller Länge in zukünftigen Sets begrüßen zu dürfen und Erinnern uns dabei an Größen wir Metallica, welche 2012 etwas – naja.. ähnliches gemacht haben, nur halt ein bisschen länger und Rückwärts.

 

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