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Review: Letters Sent Home – Letters Sent Home

by Jana Gall

Letters Sent Home aus Wolfsburg sind eine junge Alternative Rock Band im Stil von PVRIS oder Bring Me The Horizon. Nachdem im Januar die erste Single ihrer nach ihnen selbst benannten EP veröffentlicht wurde, wurde der Wunsch nach mehr neuer Musik immer größer. Nun ist die EP Letters Sent Home (2020) endlich für alle verfügbar und liefert ein Hörerlebnis bestehend aus fünf Songs.

Eine EP ist in der Regel nicht lang. So auch hier, sie haben nur fünf Songs, um den Zuhörer von sich zu überzeugen. Bei so wenig Spielraum ist es mutig, einen der Songs zu einem Intro zu machen. Dennoch trauen sie sich, an den Anfang der EP ein Intro zu setzen. In diesem Fall haben sie alles richtig gemacht. Das Intro ergreift den Zuhörer von der ersten Sekunde. Es ist eine spannende Mischung aus Elektro und Rock Elementen, die den Zuhörer schon fast überflutet. Sowohl als Anfang für einen Song, der so im Club laufen könnte, als auch für den Anfang einer hitzigen Rock-Show ist dieses Intro geeignet. Ebenso geeignet ist es als Anfang für diese EP und bildet den perfekten Übergang zu Mosaic Mirror.

Da die Songs Vendetta, Mosaic Mirror und Golden Hostage bereits im Voraus erschienen sind, ist Heaven Hell das einzige wirklich neue Lied auf der EP. Was wie ein ruhiger Pop-Song anfängt, entwickelt sich zu einem starken Rock-Track mit eingängigem, gitarrenlastigen Refrain. Der Widerspruch passt zum Namen und Thema des Songs, wonach es um eine Beziehung geht, die sich wie der Himmel und die Hölle gleichzeitig anfühlt. Heaven Hell fügt sich gut in die anderen Songs, die ebenso starke Refrains mit viel Power vorweisen können, ein. Es ist schade, dass man den Großteil der EP schon vor Release kannte, schließlich freut man sich immer, endlich neue Musik zu bekommen. Andererseits ist dies Geschmackssache, die besonders Ungeduldigen dürften sich gefreut haben, die drei Singles bereits vorher zu hören.

Letters Sent Home bringen frischen Wind in die deutsche Musikszene. Nach zwei Jahren Stille kommen sie umso lauter zurück. Die EP bietet einen guten Grundstein für die nächsten Schritte der Band, sei es ein Album oder eine weitere EP.

Fotocredit: Letters Sent Home

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