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Review: Be Charlotte – Dreaming With The Lights Off

by Jana Gall

Mit nur 21 Jahren kann die schottische Sängerin Be Charlotte bereits Shows in Europa, Asien, Nordamerika und Afrika vorweisen. Es ist kein Wunder, dass sie noch Größeres erreichen will, schließlich findet sie ihre Inspiration in Künstlern wie Bob Dylan oder Alanis Morissette. Mit ihrer Debüt-EP Dreaming With The Lights Off (2020) wagt sie jetzt den nächsten Schritt in Richtung Erfolg.

Die EP umfasst sechs Songs, wobei einer eine Pianoversion des Titelsongs Lights Off ist. Stimmlich erinnert Be Charlotte zum Teil an Ellie Goulding, wobei ihr schottischer Akzent eine sympathische Besonderheit darstellt. Die Songs sind alle unbeschwert klingende Pop-Hits, mit weniger unbeschwerten Themen wie Liebeskummer und Verlust. Während der Titeltrack Lights Off in der normalen Version wie eine fröhliche Pop-Hymne klingt, klingt die Pianoversion des Songs eher nach einer emotionalen Ansprache darüber, weiter zu träumen, auch wenn das Leben gerade düster aussieht. Natürlich sind dies keine Themen, über die es nicht schon eine Vielzahl von Liedern gäbe, aber die Sängerin schafft es, sie neu in Szene zu setzen. Eine EP lässt einem Künstler weniger Gestaltungsfreiheiten und Möglichkeiten als ein Album, dennoch ist mit dem Pianosong Abwechslung gegeben und die Songs sind ebenfalls vielfältig und nicht zu eintönig.

Be Charlotte baut sich mit nur sechs Liedern eine eigene schillernde Welt auf, von der man gerne mehr erkunden würde. Sie hätte sicher das Potential, mit einem  Debütalbum den ein oder anderen Hit zu landen. Hoffen wir, dass wir darauf nicht allzu lange warten müssen.

Foto: Jens Koch

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