Home ReviewsMusic Reviews Review: The Used – Heartwork

Review: The Used – Heartwork

by Jana Gall

Nächstes Jahr haben The Used bereits eine zwanzig jährige Karriere hinter sich. Mit Heartwork (2020) erscheint nun das achte Studioalbum der vierköpfigen Post-Hardcore Band aus Orem in Utah. Auf dem Album bekommen sie Unterstützung von Travis Barker und Mark Hoppus (Blink-182), Jason Aaron Butler (Fever 333) und Caleb Shomo (Beartooth).

Älteren Fans wird vielleicht auffallen, dass das Herz auf dem Albumcover eine Referenz zu ihrem zweiten Album, In Love and Death (2004) darstellt und tatsächlich werden Fans der älteren Alben sehr zufrieden mit dem neuen Album sein. Das Album enthält einige dynamische Rock-Hymnen im klassischen The Used Stil, wie zum Beispiel Paradise Lost, a poem by John Milton, Blow Me, Bloody Nose und Darkness Bleeds, FOTF.

Allerdings können The Used auch anders. Clean Cut Heels zeichnet sich durch einen poppigen Beat aus. Auch The Lighthouse mit Mark Hoppus klingt nach einem langsamen Pop-Song und würde sich besser auf einem der neuen Blink-182 Alben machen. Ähnlich verhält es sich mit Obvious Blasé, dem zweiten Feature mit einem Mitglied von Blink-182, Travis Barker. Dagegen ist The Lottery, das Feature mit Caleb Shomo von Beartooth, ein knackiger und schneller Song mit starken Gitarren, dazu gibt es Screaming von Shomo. Es wird von beiden Seiten etwas eingebracht, wie es bei einem guten Feature sein sollte.

Auch ruhige, emotionale Songs, die der Band die Bezeichnung als Emo-Band eingehandelt haben, sind mit Feel Something und My Cocoon auf dem Album zu finden, wobei Feel Something sich langsam aufbaut und gegen Ende mit verzerrten Sounds und fast schon verzweifelt geschrienen Gesang endet. Auch der Titelsong, Heartwork, ist ruhig und besteht hauptsächlich aus Sprechgesang und wenig Instrumenten. Der Song hat keinen wirklichen Höhepunkt und ist als Titelsong eher schlecht gewählt.

The Used haben mit Heartwork (2020) ein Album geschaffen, dass an die bekannten Klassiker von früher erinnert. Ohne die Features von Blink-182 fühlt man sich schon fast ins Jahr 2005 zurückversetzt. Für Fans, die in Nostalgie schwelgen wollen, ist dieses Album perfekt. Wer sich Abwechslung gewünscht hat, wird jedoch wohl eher enttäuscht sein.

You may also like

Cookies erleichtern die Bereitstellung einiger Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Alles klar! Mehr dazu

Privacy & Cookies Policy