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Review: MARCH – Set Loose

by Patrick Rusch

Das muss ganz kurz gesagt werden: „Was für ein Brett“ – so waren die ersten Worte eines Freundes meinerseits, der seit Jahren selbst begnadeter Musiker ist, und absoluten Punkrock mag.

MARCH, eine niederländische Band, die mit ihrem neuen Album „Set Loose“ so richtig den Putz von der Wand kloppen sollten eigentlich aktuell auf Album-Release-Tour sein, doch dank der Corona-Krise ist dieses natürlich vorerst untersagt.

In dieser schwierigen Zeit für uns alle hatten die dennoch die Möglichkeit in die Punkrock-Szene der beiden Damen und Herren unterzutauchen und uns so richtig den Staub aus den Ohren pusten lassen. „Das klare Bekenntnis zum intersektionaler Feminismus gehört dabei ebenso zu den Kampfansagen des Albums gegen das herrschende System wie das entschiedene Herausstellen menschlicher Unperfektheiten.“ heißt es in der an uns übermittelten Pressemitteilung – so kann man es auch unterschreiben, denn die gerade mal 2013 gegründete Band hat auf jeden Fall Potential nach ganz weit oben zu kommen.

Der erste Song „On High Heat“ hat mich nach den ersten Riffs so richtig gepackt und bis zum vorletzten Song blieb ich total dabei. Jeder dieser Songs auf der Platte zeigt einem musikalische Bestleistungen und bietet einem auch relativ viel Abwechslung. Die vier Musiker*innen versuchen sich von Song zu Song selbst zu übertreffen, die Qualität der Stücke ist umfangreich und auch ausgewogen.

Punkrock ist Anfang der 2020er recht schwer für viele Menschen, dennoch eine gute Abwechslung und vor allem guter Druck nach vorne – wenn Sie weiterhin mit so politischen Statements ihre Musikkarriere angehen werden wir Sie schon bald  auf einige Festivals begrüßen dürfen

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