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Film-Review: Mein grünes Herz in dunklen Zeiten (2020)

by Mona

Am gestrigen Abend lief die Dokumentation „Mein Grünes Herz In Dunklen Zeiten“ exklusiv deutschlandweit in vielen Kinos. Eine kreative Dokumentation über das Phänomen der Metalcore-Instanz Heaven Shall Burn (HSB), die vom Filmemacher Ingo Schmoll produziert wurde. Er hat die Band über ein Jahr bei der Entstehung ihres im März erscheinenden Doppelalbums „Of Truth And Sacrifice“ begleitet. Einen ersten Vorgeschmack bekamen die Fans vorab über den Trailer, der via Century Media Records im Januar auf Youtube veröffentlich wurde.

Der Film zeigt neben dem musikalischen Hauptthema und dem Werdegang der Band auch sehr viele persönliche und private Sequenzen aus dem Berufsalltag der einzelnen Bandmitglieder, beleuchtet auch das Aufwachsen in Thüringen. Man erhält durch die interessanten Orchesteraufnahmen in Weißrussland und den Gastauftritten im Studio, von z.B. Nasty-Sänger Matthias Tarnath, einen exklusiven Backstage-Eindruck zur Entstehung des neuen HSB-Albums. Ebenso dargestellt werden gesellschaftliche und politische Themen wie das unterschiedliche Leben als „Ossi“ und „Wessi“, der Veganismus (der, neben der herrlichen Natur des Thüringer Waldes, vermutlich auch die Brücke zum Filmtitel schlägt) aber auch das faire Handeln beim Merchandise. Auch die Musikalben der Band greifen immer wieder gesellschaftskritische Themen wie Kriege oder den Umgang mit der Natur und Tieren auf.

Unser Fazit: Ein sehr abwechslungsreicher Film, der das soziale Engagement der Bandmitglieder (vor allem der Sea Shepherd-Merch von Gitarrist Maik Weichert fällt auf oder das Shirt der gemeinnützigen Organisation Animal Equality von Fronter Marcus Bischoff), deren Bodenständigkeit, Heimatverbundenheit und Vielseitigkeit sehr gut zum Ausdruck bringt. Das Porträt der weltweit erfolgreichen Band wird durch ihre politische, authentische und sympathische Art perfekt abgerundet.

Apropos: Wer es gestern nicht ins Kino geschafft haben sollte, muss nicht traurig sein, denn dem neuen Album (Release: 20.03.2020) wird die DVD zum Film beiliegen. Und wer die Thüringer und ihre neuen Songs in diesem Jahr noch live erleben will, der sollte sich unbedingt ein Festivalticket für das Nova Rock, für Rock Am Ring/Rock Im Park oder dem Full Force 2020 sichern.

Redaktion: Mona Riahi

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