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Review: Polaris – The Death Of Me

by Mona

Es vergingen zwei Jahre, in denen Polaris auf der ganzen Welt schwer am Touren waren und zusammen mit deren Kumpels Lance Prenc und Scott Simpson (Alphawolf) hart am neuen Album „The Death Of Me“ gefeilt haben, welches nun am 21. Februar 2020 über Sharptone Records das Licht der Welt erblicken wird.

„The Mortal Coil“ brachte den fünf Australiern viel Ruhm ein und Legionen von Fans. Und das nicht nur in ihrem Heimatland, sondern auf der ganzen Welt. Drei ausverkaufte Headliner-Touren in Australien, Supports für Architects und Parkway Drive, fünf Touren quer durch Europa mit einigen Festivalauftritten im Sommer, drei US-Touren, und natürlich nicht zu vergessen deren Performance auf dem Download Festival und Unify Gathering in Australien. Irgendwo dazwischen fand das Quintett Zeit „The Death Of Me“ zu produzieren.

Noch im November letzten Jahres veröffentlicht die Band die erste Single-Auskopplung des neuen Albums. „Masochist“ erscheint genau drei Tage nach dem zweijährigen Jubiläum von „The Mortal Coil“ und wird mit „The beginning of a new chapter“ von der Band selbst kommentiert. Auf der Alien-Tour von Northlane, bei der Polaris zusammen mit Silent Planet und Void of Vision Support spielen, bekommt man den Song direkt live um die Ohren gehauen und er zieht!

Am 8. Januar dropped die Band dann „Hypermania“ und dieser Song hat es in sich. Es ist ein Song darüber, dass man den Bezug zur Realität verliert, seinen Verstand in Frage stellt und sich ständig am Rande einer Explosion befindet. Von Paranoia, Stimmungsschwankungen und Weißglut im Alltag getrieben. Songs, die durchgehend geschrien werden, sind für Polaris ziemlich selten. Aber ein sauberer melodischer Gesang würde hier definitiv nicht zu dem Vibe und der Energie passen, die man instrumental hört.

Die neuste Erscheinung stellt der Song „Landmine“ dar, den die Band erst vor wenigen Tagen über Social Media veröffentlicht haben.
Mit „Pray For Rain“, „Martyr (Waves)“ und „Above My Head“ zeigen die Jungs auch wieder etwas ihre sensible, melancholische und ruhigere Seite. Die Songs, die hauptsächlich clean von Jake gesungen werden, fügen sich gut in das Gesamtbild des Albums ein. Mit insgesamt zehn Songs und einer Laufzeit von knapp 40 Minuten eine durchaus krasse Leistung, die die Australier zwischen all ihren Auftritten und der Fahrerei auf die Beine gestellt haben.

Wer die neuen Songs live performt sehen möchte sollte sich im Mai auf eines der Polaris-Konzerte schwingen, die Jungs kommen zusammen mit Alphawolf, Currents und Varials nach Deutschland – Karten sind noch an den bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar, also ranhalten!

01.05.2020 Wiesbaden – Schlachthof
10.05.2020 Leipzig – Conne Island
11.05.2020 Hamburg – Knust
12.05.2020 Hannover – Faust
13.05.2020 Berlin – SO36
14.05.2020 Nürnberg – Hirsch
16.05.2020 München – Backstage

Redaktion: Mona Riahi

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