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Review: The Amity Affliction – Everyone Loves You Once You Leave Them

by Jana Gall

Passend zum Start ihrer Tour mit Beartooth bringen The Amity Affliction ihr siebtes Studioalbum raus. Es trägt den Namen „Everyone Loves You Once You Leave Them“. Die bereits erschienenen Singles „All My Friends Are Dead“, „Soak Me In Bleach“ und „Catatonia“ versprechen den gewohnten harten Sound mit melodischen Refrains.

Das Album beginnt mit „Coffin“, einem sehr vielversprechenden zweiminütigen Intro, mit starken Gitarren und Screaming von Sänger Joel Birch.

Die darauffolgenden Songs „All My Friends Are Dead“, „Soak Me In Bleach“ und „All I Do Is Sink“ erinnern an ältere Alben von The Amity Affliction und lassen darauf schließen, dass die Band sich wieder mehr dem härteren Sound widmet, nachdem das letzte Album, „Misery“, mehr in die melodische Richtung ging.

„Aloneliness“ ist eine der größeren Überraschungen auf dem Album. Das Lied enthält kein Screaming, sondern nur Clean Vocals und ruhige Instrumente. Es klingt so sehr nach einem Song von Blink-182, dass man lieber noch mal nachschaut, ob man tatsächlich noch ein Album von The Amity Affliction hört. Der Song wirkt wie eine kurze Ruhepause in der Mitte des Albums.

„Forever“ ist im Anschluss an „Aloneliness“ ein starker Kontrast und geht zurück zum Melodic Hardcore, für den The Amity Affliction bekannt sind.

Der interessanteste Song auf dem Album ist „Just Like Me“. Er fängt mit einem fröhlichen Pfeifen und ruhiger Gitarre an und scheint eher in Richtung Pop zu gehen, bis auf die Clean Vocals von Ahren Stringer das gewohnte Screaming von Joel Birch folgt. Noch vielseitiger ist der Refrain, in dem Joel Birchs Stimme sich mit ruhigen Hintergrundgesängen und dem Pfeifen vom Anfang abwechselt. Es macht Spaß, sich den Song anzuhören.

Mit „Catatonia“ findet das Album einen starken Abschluss, der perfekt die Balance zwischen den beiden Sängern trifft.

The Amity Affliction trauen sich, zu experimentieren. Leider jedoch nur bei wenigen Songs auf diesem Album. Gerne hätten mehr Lieder wie „Just Like Me“ dabei sein dürfen, die tatsächlich nach etwas Neuem klingen.

Die Rückkehr zu ihrem früheren Sound tut der Band allerdings gut, die Balance zwischen ihrem härteren und ihrem melodischen Sound ist gut getroffen und funktioniert besser als auf den vorangegangenen Alben. Fans der älteren Alben werden sich über dieses Album freuen, aber auch für neue Fans ist etwas dabei.

Man kann The Amity Affliction noch bei ihren ausverkauften Deutschlandkonzerten mit Beartooth sehen. Dort werden mit Sicherheit einige der neuen Songs zu hören sein.

20.02. – Munich, Tonhalle
21.02. – Oberhausen, Turbinnehalle
22.02. – Wiesbaden Schlachthof
04.03. – Hamburg, Grosse Freiheit
05.03. – Berlin, Huxleys
06.03. – Leipzig, Taubchenthal

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