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Review: The Deadnotes – Courage

by Jana

Frischen Wind kann die Musikszene immer gebrauchen. Die Pop-Punk Band The Deadnotes aus Freiburg bringt genau das.  „Courage“ heißt ihr zweites Album und spiegelt mit Texten über Schönheitsideale und psychische Gesundheit den heutigen Zeitgeist wider.

Das Album beginnt mit „Makeup“, einer Pop-Punk-Hymne, die an Bands wie State Champs oder Broadside erinnert und dennoch ganz klar nach The Deadnotes klingt. Vor allem die Stimme des erst 23-jährigen Sängers Darius Lohmüller hat Wiedererkennungswert und gibt The Deadnotes einen eigenen Sound. „Makeup“ ist ein Song, der gute Laune macht und davon handelt, sich selbst so zu lieben, wie man ist.

Weiter geht es mit einem langsameren Song mit noch ernsteren Themen. „Never Perfect“ zeigt, wie wichtig es ist, miteinander zu reden und aufeinander aufzupassen. Dabei geht es vor allem darum, wie viele Leute mit ihrer mentalen Gesundheit zu kämpfen haben und „nicht perfekt“ sind. Der Song endet mit „I promise you that I will take care of myself“ positiv und hinterlässt somit trotz der schwierigen Thematik ein gutes Gefühl. Eine ähnliche Thematik wird auch auf dem ruhigsten Song des Albums, „I Must Have Been Blind“, aufgegriffen.

Ruhig ist auch „Failsafe“, ein langsamer Song über eine unbeschwerte Jugend mit einem langen instrumentalen Teil am Ende.

Politisch werden The Deadnotes auf diesem Album auch. Während „Cling to You“ offen übermäßigen Konsum kritisiert, erinnern sie in „Hopeless Romantic“, einem weiteren starken Pop-Punk Song mit viel Gitarre, daran, dass man zusammen die Chance hat, eine Veränderung zu bewirken. Das ist eine wichtige Nachricht, vor allem in Zeiten von Bewegungen wie Fridays For Future.

Heutzutage ist Musik mit einer politischen Nachricht wichtig. Es ist einfach passend, dass eine junge Band sich mit solchen Themen auseinandersetzt und versucht, ihre Fans zum Handeln zu bewegen. Vor allem der Optimismus in „Hopeless Romantic“ ist etwas, wovon wir heute viel mehr brauchen.

„Courage“ überzeugt vor allem durch die Texte, musikalisch klingt es zum Teil etwas eintönig. Insgesamt ist es ein gelungenes zweites Album und zeigt, dass die drei Freiburger sich seit ihrem 2016 erschienenen Album „I’ll Kiss All Fears out of Your Face“ weiterentwickelt haben.

Wer möchte, kann sich auf der anstehenden Tour selbst von dem neuen Album überzeugen.

The Deadnotes – „Courage“ Tour 2020

27.02. Oberhausen, Druckluft
28.02. Bremen, Tower
29.02. Münster, Sputnikcafé
01.03. Köln, Tsunami Club
03.03. Stuttgart, JuHa West
04.03. Frankfurt, Nachtleben
05.03. Leipzig, Conne Island
06.03. Berlin, Cassiopeia
07.03. Hamburg, Astra Stube
09.03. München, Feierwerk

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