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Metal-Königsklasse in Hamburger Sporthalle

by Patrick Rusch
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Hamburg – wenn eine Band seit 2005 im Geschäft ist, bereits große Tourneen mit Bands wie Trivium, Killswitch Engage, Disturbed oder sogar Korn gespielt hat, dann denkt man häufig nicht an eine bestimmte Band. Wenn man jedoch ergänzt das die Band 2018 mit Ihrem Album „And Justice For None“ einen absoluten Erfolg feierte, kann es eigentlich nur Five Finger Death Punch sein.

Am Dienstag, den 04. Februar 2020, lud Five Finger Death Punch gemeinsam mit dem Co-Headliner Megadeth zum absoluten schwarzen Partyball in die Alsterdorfer Sporthalle. Nach der Veröffentlichung einiger neuer Songs aus dem Album „F8“, welches am 28. Februar 2020 in den Plattenläden steht, wurde man wieder aufmerksamer der Band gegenüber. Nicht alles ist Gold was glänzt, denn die Musiker rund um Ivan „Ghost“ Moody hatten es in der Musikkarriere nicht immer leicht. Moody, der diverse Probleme in Vergangenheit hatte, war bereits einige Male aus der Band „verschwunden“ und von heute auf Morgen wieder aufgetaucht – so auch zur damaligen Tour in der Hamburger Barclaycard-Arena. Kurz vor dem anstehenden Konzert war Moody wieder einmal aufgrund von Alkohol- und Drogenproblemen von der Bildfläche verschwunden.

Bad Wolves - Foto: Dirk Heyka Gringoz Magazine

Umso mehr freuten sich Fans auf das heutige Konzert. Neben den beiden Größen Megadeth und Five Finger Death Punch gab es als guten Vorgeschmack „Bad Wolves“, die mit ordentlichen Hits der Band das Publikum schon einmal auf einen grandiosen Abend vorbereiten sollte.

Megadeth - Foto: Dirk Heyka Gringoz Magazine

Nach einer kurzen Umbaupause, dann die lang ersehnten Metaler von Dave Mustaine, Megadeth – der 58-jährige Songwriter und Gitarrist sowie Sänger der Band hatte vor einiger Zeit eine Kehlkopfkrebs-Diagnose die er vor wenigen Tagen als vollends beseitigten Krebs feiern konnte. So war die Vorfreude richtig groß und man wurde selbstverständlich nicht enttäuscht. Songs wie „Hangar 18“, „Dystopia“ oder „The Threat is Real“ standen auf der Setlist. Bevor die ersten Töne zu „Holy Wars“ erklungen bedankte sich Dave bei all seinen Fans für die Zuschriften, die vergangenen Monate an Unterstützung und für den Support rund um Megadeth.

Megadeth - Foto: Dirk Heyka Gringoz Magazine

Hinter einem weißen Vorhang erwartete die Fans ein sehr großes Bühnenbild mit Schädel, Baseballschlägern und einem großen Schlagzeug – Five Finger Death Punch sollten in wenigen Minuten im Rampenlicht des Abends stehen. Doch bevor wir ins Detail gehen kann ich Vorwegsagen: Wow!

Five Finger Death Punch - Foto: Dirk Heyka Gringoz Magazine

Lift me Up“, „Trouble“, „Wash it all away” und “Jekyll and Hyde” rasselten mit brachialer Gewalt in die Ohren der Hamburger Fans – denn die ausverkaufte Sporthalle war in voller Laune, an diesem Dienstagabend, dafür zu sorgen kernsaniert zu werden. Von klassischen Metal-Hymnen der Band bis hin zu sanften Akustik-Stücken zeigten sich die Jungs in guter Form und in gewisser Weise auch in guter Vorbereitung auf das anstehende Album „F8“, welches – wie bereits erwähnt – am 28. Februar 2020 in die Plattenläden kommt.

Übrigens! Gitarrist Jason Hook steht nicht mehr auf der Tour zur Verfügung! Warum? Probleme innerhalb der Band? Nein, ganz und gar nicht. Als Grund wird eine weitere notwendige Erholungsphase Hooks genannt, da er sich vor kurzer Zeit die Gallenblase hat entfernen lassen. Der Brite Andy James greift auf der Europa-Tour in die Saiten und lässt die Fans nicht im dunklen stehen.

Wir freuen uns auf ein grandioses Album Ende Februar und präsentieren euch einige Bilder zum Konzert:

 

  • Redaktion/Text: Patrick Rusch // Gringoz Magazine
  • Fotos: Dirk Heyka // Gringoz Magazine

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