Seit 2003 zeigt das schottische Quintett We Were Promised Jetpacks, dass ruhiger Indie-Rock genau ihr Ding ist. The More I Sleep the Less I Dream ist bereits ihr viertes Album und erneut bleibt die Band ihrem Stil treu.

Mit Impossible fängt das Album ruhig an. Der Song baut sich langsam auf und erfüllt damit perfekt seinen Zweck als Intro. In Light fängt stark an und erinnert an ältere We Were Promised Jetpacks Alben, wie In the Pit of the Stomach.
Auch Someone Else’s Problem erinnert mehr an vorherige Alben, der Song klingt eintönig und ist einer der schwächeren auf dem Album. Bis zu dem Interlude Improbable bleibt das Album leider eher unspannend. Das Interlude dagegen ist sehr gelungen, ruhige, gedämpfte Gitarrenklänge machen nachdenklich.
Nach dem Interlude scheint das Album erst richtig anzufangen, Repeating Patterns erinnert etwas an The Arctic Monkeys und ist ein schneller Song. Der Titelsong The More I Sleep, The Less I Dream ist der perfekte Abschluss für das Album. Der Song im Dreivierteltakt wirkt dramatisch und düster und zeigt, dass Abwechslung möglich ist.

The More I Sleep the Less I Dream ist für jeden etwas, der die alten We Were Promised Jetpacks Alben mochte und nicht zu viel Veränderung erwartet hat. Einige Songs zeigen definitiv eine Entwicklung im Vergleich zu den alten Alben, viele wiederholen sich jedoch leider nur.

 

https://youtu.be/277VfNI1Dbg

Gringoz Magazine
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