Im Rheinland verbindet man mit der Band Destination Anywhere eine menge Spaß, Party und unvergessene Momente auf Ringrocker Parties oder gefragten Clubs im Siegerland. Ob sich diese Stimmung mit dem neusten Tonträger der Ska-Punk Formation hält, erfahrt ihr in unserem (Achtung Wortwitz) Bombenreview.

Bereits Anfang des Jahres lieferten die Donots mit einem ähnlichen Namen einen riesen Knall ab und dieser Hall scheint bis in den Mai vorgedrungen zu sein. Wer sich jetzt fragt wie wir von Destination Anywhere zu den Donots kamen, der sollte bei Bomben mal genauer hinhören, zwar liefert die Band inhaltlich noch genau das ab, was Fans erwarten, jedoch trübt die Stimmung etwas kritischer als sonst. Raue Töne machen sich deutlich öfter breit, als auf allen Vorgängern zusammen und regen zum Nachdenken statt Party an. Doch Bomben ist mit Sicherheit kein Stimmungskiller sondern kann man durchaus als Entwicklung betrachten. Man wird älter, die große Ska Sause von früher wird zwar immer noch gefeiert, aber mit halt mit Bedacht.

Dafür kommen die absoluten Stimmungskracher umso schöner um die Ecke. Der Opener Dancefloor ist Programm und Mode & Drogen bleibt uns noch drei Songs später im Ohr kleben.Die große Achterbahnfahrt zwischen Moral und Spaß endet mit dem Song Hollywood, welche auf emotionaler Ebene zu akustischen Klängen die Band von einer Seite zeigen, die man so noch nicht kennt.

Bomben ist ein wahrer Kracher und mit großer Wahrscheinlichkeit der nächste Schritt nach oben für Destination Anywhere.

Alex Hoppen
Alex Hoppen

Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen – oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.