Itchy, die sympathische Punkrockband aus Eislingen an der Fils, ist über die Grenzen Deutschlands für ihre legendären Liveauftritte bekannt, nicht zuletzt, weil sich die Gruppe schon seit 2000 im Musikgeschäft tummelt. Mit knapp 1000 Livegigs, sieben Longplayern, einer eigenen Plattenfirma und einem -gar nicht mal so dünnen- Buch kann man hier guten Gewissens von alten Hasen sprechen. Aktuell machen Itchy nicht nur wegen ihrer fast ausverkauften Tour von sich Reden, sondern auch wegen ihres Engagements für Pro Asyl. Sie haben eine Spenden-Verlosungsaktion ins Leben gerufen, bei der sie eine, von vielen Musikern signierte, Ukulele unter denjenigen verlost haben, die eine Spende an die oben erwähnte Organisation abgeben. Außerdem setzen sie sich für die Säuberung der Ozeane von Plastikmüll ein. Klasse Sache, wie wir finden. Wir haben Panzer und Sibbi vor dem Gig in Erlangen mal auf den Zahn gefühlt und Interessantes erfahren.

 

Gringoz: Als ich erzählt habe, dass ich Itchy interviewen werde, kam sehr oft die Reaktion: Ach, Itchy Poopzkid!

Sibbi: Das kann vorkommen!

 

Gringoz: Auf Amazon zum Beispiel ist auf euren alten Alben das „Poopzkid“ durchgestrichen. Ihr stampft jetzt aber nicht alles ein und lasst neu pressen, oder?

Panzer: Nein, die physischen Produkte bleiben natürlich so bestehen, damals sind sie ja auch unter diesem Namen erschienen und das passt auch so. Wir versuchen jetzt halt bei Spotify usw. den zweiten Teil abzukleben um bei den Hörern, die neu dazukommen, keine Verwirrung zu stiften. Im Großen und Ganzen war es bis zur vorletzten Platte Itchy Poopzkid und jetzt eben nur noch Itchy. Wir sind wirklich froh, dass wir es gemacht haben und fühlen uns deutlich wohler damit.

 

Gringoz: Das kann ich gut verstehen, vielleicht wächst man aus so einem Namen auch raus oder wird erwachsen- das habt ihr ja auch selbst gesagt, wobei ich finde, vom Sound her seid ihr ja immer noch so fresh wie früher.

Panzer und Sibi: yeahhh, fresh!

 

Gringoz: Aber ist das nun ein Sell Out? Jetzt mit neuem Namen und immer größerer Hörerschaft, gibt es bald Kuscheltierchen von euch?

Sibbi: Die Frage haben wir uns tatsächlich nicht gestellt, Sell out, nee, aber wenn wir Shows ausverkaufen, freuen wir uns natürlich.

 

Gringoz: Ihr hattet ja schon einige Sold out Shows auf der aktuellen Tour.

Sibbi: Ja, auf dieser Tour waren schon ein paar dabei und auf der vorherigen auch, erst gestern (Anm. d. R. Konzert in Frankfurt). Und heute wird es auch sehr schön und ein großer Spaß. Aber ob das am neuen Namen liegt… weiß man nicht, wer weiß.
Panzer: Aber die Entscheidung uns umzubenennen hatte nichts damit zu tun, dass wir erfolgreicher werden wollen, sondern weil uns der alte Name auf den Senkel ging.

 

Gringoz: Apropos Spaß, Itchy! Wo juckt es denn jetzt?

Panzer: Also mir juckt es in den Fingern, ich will endlich raus auf die Bühne und loslegen! Gestern hat’s schon so Spaß gemacht- obwohl es total chaotisch war! Wir haben einen riesen Scheiß zusammengespielt.
Sibbi: Es war richtig lustig, wir haben in einer Kirche gespielt, die jetzt ein Konzertclub ist. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, jede einzelne Ansage in einen Kirchenbezug zu setzen. Wir haben zur heiligen Messe mit uns begrüßt. Zu einem späteren Zeitpunkt habe ich das Publikum mit meinem Bühnenwasser gesegnet. Es war eines der witzigsten und chaotischsten Konzerte seit sehr langer Zeit. Wir haben uns sooft verspielt wie noch nie auf dieser Tour.
Panzer: Teilweise habe ich unsere eigenen Songs nicht erkannt!

 

Gringoz: Lag das an dem Tattoo eures Drummers, das eine brennende Kirche zeigt?

Panzer und Sibbi: Ja, bestimmt! Da hatte Gott seine Finger im Spiel!

 

Gringoz: Euch gibt es ja seit 2000 und ihr habt ja dieses hervorragende Buch (Anm. d. Red.: How to survive as a Rockband) geschrieben, das ja sehr kurzweilig zu lesen ist. Ich konnte mich nicht entscheiden zu welcher Geschichte ich euch daraus befrage, weil ich bei jeder lachen musste. Was war denn nun aus eurer Sicht wirklich das Aller-, Allerschlimmste, das ihr erlebt habt. War es, als Panzer vergessen hat seinen Amp aufzudrehen?

Panzer und Sibbi: Nee, sowas ist Alltag! *lachen* Das ist nichts Besonderes.
Sibbi: Wir haben mal die Hälfte von unserem Equipment zuhause im Aufzug vom Proberaum vergessen und das leider erst nach 500km beim Aufbau des Konzerts gemerkt. Das war schon schlimm. Und auch schlimm dumm.
Gringoz: True, aber kann auch vorkommen. Was habt ihr dann gemacht? Die Vorband gefragt?
Panzer: In der Tat haben wir unsere Vorband angeschnorrt und *lacht* wir haben wirklich die Hälfte im Aufzug von unserem Proberaum stehen lassen! Das heißt, wir haben einfach den Aufzug bis zur Hälfte ausgeladen, das Zeug in den Bus rein und die andere Hälfte einfach drin gelassen. Da haben wir gedacht „das wird schon da sein“. War es halt nicht.

 

Gringoz: Was war denn das Allerschönste, als ihr wirklich Pipi in den Augen hattet?

Sibbi: Pipi hat man tatsächlich oft in den Augen, wenn man Shows spielt bei denen alle so richtig durchdrehen. Manchmal ist es dann auch so, wenn die Show in der Nähe der Heimat ist und die Familie da ist und alle Freunde und alle flippen aus, dann ist das schon ergreifend. Oder kürzlich hat mir ein Mädel gesagt, dass Songs von uns ihr in der Zeit geholfen haben, in der sie sich umbringen wollte. Da musste ich echt mit den Tränen kämpfen, weil das ist schon das Krasseste, was man einem Musiker sagen kann, dass man mit seiner Musik, in welcher Phase auch immer, so viel bei Menschen bewirken kann.
Panzer: Das ist eigentlich wirklich das Schönste am Touren, dass wir auf der Bühne merken wie viel die Songs den Fans bedeuten. Wenn sie mitsingen und mitschreien und auch nach der Show dann kommen und Tattoos von Textstellen von uns zeigen und so Sachen. Für uns ist das einfach krass und dann nimmt man ganz bewusst wahr, dass unsere Band eine super Sache ist und es ist echt schön zu sehen, dass wir nach 17 Jahren immer noch Leute damit erreichen und das immer noch machen dürfen. Das ist super.

 

Gringoz: Denkt ihr, dass man zu alt sein kann, um Punk zu machen?

Panzer: Finde ich nicht! Ich war vor kurzem bei den Rolling Stones – ist jetzt zwar keine Punkband, aber trotzdem eine Rock n Roll Band. Ich weiß gar nicht, wie alt die sind- so 120 Jahre ungefähr. Das ist für mich ein total würdevolles Altern. Ich finde das auch gar nicht peinlich. Wir waren auch letztes Jahr mit Bad Religion auf Tour, eine Punkrock Legende, und wenn man das so macht wie die, dann ist das absolut cool. Ich finde es auch bewundernswert mit welcher Lockerheit und Coolness die da jeden Tag auf die Bühne gegangen sind und auch nette Typen ohne Starallüren oder so einen Scheiß geblieben sind. Ich glaube, man kann den Job schon richtig lange machen, solange man Freude dran hat.

 

Gringoz: Ihr macht das ja jetzt schon echt lange und ihr seid durch viel Scheiße gegangen… Was für einen Tipp habt ihr für aufstrebende Nachwuchsbands, damit die nicht nach den ersten zwei Gigs wieder aufgeben?

Sibbi: Eigentlich sind wir gar nicht so durch die Scheiße gegangen mit unserer Band, zumindest haben wir es, wenn wir in der Scheiße waren, nicht als solche wahrgenommen. Am Anfang ist man halt ein Niemand und man spielt vor niemandem und muss die Leute davon überzeugen mal zu einer Show zu kommen oder eine Platte zu kaufen. Man muss einfach immer weiter dran glauben und nicht aufgeben und spielen, wo auch immer es nur geht. Wir haben überall gespielt früher und sind auch, wann immer möglich, aus dem Heimatumkreis raus. Teilweise sind wir mit dem Wochenendticket 10 Stunden zu einem Ort gefahren und haben da ein Konzert gespielt und danach mit dem Zug wieder nach Hause gefahren, einfach, um mal raus zu kommen. Das sollten die jungen Bands auch tun. Und nicht mit der Einstellung rangehen „wie werde ich am Schnellsten berühmt“, sondern nur mit der Musik anfangen, wenn sie richtig Bock darauf haben- wir haben das tatsächlich immer noch.

 

Gringoz: Vinyl, CD oder Kassette?

Sibbi: CD ist mein Wahlmedium, wobei wir auch immer Vinyl produzieren, wegen der Haptik. Kassette habe ich schon ewig nicht mehr gehört, der trauere ich auch nicht wirklich nach. Klar war das romantisch früher mit den Mix Tapes oder Songs aus dem Radio aufzunehmen, wobei Streaming schon auch seine Vorteile hat. Aber wir setzen immer noch auf die CD.
Panzer: Ich bin wahrscheinlich einer der letzten Menschen, die immer noch Geld für Musik ausgeben. Ich kaufe mir auch seit einigen Jahren Schallplatten – sehr viele!
Sibbi: Aber jemand, der 10 Euro im Monat für Streaming zahlt, gibt auch Geld für Musik aus.
Panzer: Ja, 10€ – ich gebe bestimmt das 10fache aus!
Sibbi: HUNDERT EURO im Monat? Krass! Das mache ich nicht.

 

Gringoz: Ich persönlich finde Vinyl auch toll. Man kann es anfassen und auspacken und es dreht sich so schön. Ähnlich wie bei einer CD. Durch das Streaming wird ja doch das Hörverhalten sehr random. Früher hat man sich eine CD gekauft und von vorne bis hinten gehört und dann konnte man die Texte.

Sibbi: Das Hörverhalten heutzutage ist nicht mehr album- sondern songbasiert. Das finde ich eigentlich sehr schade. Früher hatte man eine Verbindung zu dem Künstler und den Songs auf dem Album, das man sich gekauft hat. Jetzt höre ich ganz oft: ach, das ist momentan mein Lieblingssong! Und wenn ich frage, von wem das Lied ist, wissen es die Leute nicht.
Panzer: Bei mir ist das mit Vinyl wirklich so, dass ich für mich festgestellt habe, dadurch viel bewusster Musik zu hören. Es ist eine bewusste Entscheidung eine Platte zu nehmen, sie aufzulegen, umzudrehen. Die Platte von dieser Band hörst du dann auch komplett durch. Ich finde es total schön, das für mich wiederentdeckt zu haben.

 

Gringoz: Ihr seid ja bestimmt auch öfters in Berlin. Was passiert denn da, wenn ihr dort Schwäbisch sprecht? Hilft euch da euer Promistatus oder kriegt ihr trotzdem aufs Maul?

Sibbi: Das ist überhaupt kein Problem! Wenn wir Eigentumswohnungen oder ganze Straßenzüge kaufen und dann weiterverkaufen, dann müssen wir halt kurz Hochdeutsch sprechen, aber ansonsten ist das eigentlich kein Problem.
Panzer: Man muss sagen, die Berliner sind echt nett zu uns, obwohl wir nicht verheimlichen, dass wir Schwaben sind. Wir sagen das auch jedes Mal, wenn wir dort auf der Bühne stehen.
Sibbi: „Wir sind gekommen, um eure Stadt einzunehmen! Die Schwaben sind wieder da!“ Da muss man schon ein bisschen damit spielen. Tatsächlich haben wir viele Freunde in Berlin, die uns das nicht übel nehmen. Aber das sind auch ganz viele Schwaben *lacht* Vielleicht liegt’s daran, dass wir nur mit Schwaben verkehren.

 

Gringoz: Ich muss euch als Schwaben fragen: Wir macht man denn die perfekten Kässpätzle?

Sibbi: Da gehen bei uns die Meinungen weit auseinander! Gestern wäre es fast zur Bandauflösung gekommen, weil Max und ich es nicht fassen konnten, dass Panzer sich so aufgeregt hat, dass es Kässpätzle mit Bergkäse gibt. Dabei weiß jeder Kässpätzlekenner, dass man Kässpätzle aus mehreren Käsesorten macht- unter anderem mit einem Bergkäse, der dieses Würzige mit reinbringt, zusammen mit Emmentaler, der den normalen Käsegeschmack beisteuert. Ich kann jetzt hier mal mein Lieblingsrezept durchgeben….
Panzer unterbricht: Bist du eigentlich ein Schaber oder eine Spätzlepresse?
Sibbi: Ich bin eine Spätzlepresse! Ich mach jetzt hier Werbung: Das Spätzlewunder von Buchsteiner, das ist die beste Spätzlespresse, die es gibt, weil sie verschieden große Löcher hat! Daher kommt das am Nächsten an von Hand geschabte Spätzle ran. Heutzutage kaufen die Leute so eine Plastikvorrichtung und denken dann sie schaben Spätzle. Ist aber nicht so! Geschabt werden Spätzle mit einem langen, alten Messer. Von einem Holzbrett. Das ist eine Kunst, eine Wissenschaft! Geschabte Spätzle schmecken natürlich besser als alle anderen Spätzle.
Panzer: ich finde es grade total interessant, dass das die Frage war, auf die du am Emotionalsten antwortest.

 

Gringoz: Ihr setzt euch ja mit eurer Ukulelen-Aktion für Pro Asyl ein. Warum gerade dafür?

Panzer: Pro Asyl deswegen, weil wir es eine super unterstützenswerte Organisation finden und wir immer noch in Zeiten leben, in denen fast jede Woche Menschen im Mittelmeer ertrinken. Es ist einfach schrecklich zu sehen, wie die reichen Länder sich abschotten, die ärmeren Länder ausbeuten und sich dann darüber beschweren, wenn die Menschen flüchten müssen. Als Deutscher ist es auch schwierig durch die ganzen Rüstungsexporte, die Deutschland so absegnet, weil damit diese Kriege geführt werden. Ich finde es daher absolut legitim, dass sich Menschen auf die Flucht begeben, um irgendwo hinzukommen, wo es ihnen und ihrer Familie vielleicht ein bisschen besser geht. Pro Asyl kämpft für jeden Einzelfall und setzt sich ein und daher dachten wir, wir könnten diese Ukulelen-Aktion dafür nutzen, ein bisschen Geld zu sammeln und haben jetzt schon über 1000 Euro zusammen.

 

Gringoz: Zum Thema Vorbildfunktion: Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es in eurem Song „All we know“ auch darum, nicht wegzuschauen oder zu verdrängen, sondern hinzugehen und Zivilcourage zeigen. Seht ihr euch da verpflichtet das zu propagieren, gerade in der heutigen Zeit?

Panzer und Sibbi: Ja! *lachen*
Sibbi: Natürlich ist das auch eine Sache, die wichtig ist – Zivilcourage. In diesem Song ist das eben das Thema, weil wir das ansprechenswert fanden.
Panzer: Wie bei allen Dingen ist es immer einfacher und bequemer sich wegzudrehen und so zu tun, als hätte man es nicht mitbekommen und sich dann aus der Verantwortung zu nehmen.
Sibbi: Das ist im Prinzip mit jedem Problem dasselbe: Es ist einfacher alles weit von sich fern zu halten und sich keine Gedanken darüber zu machen, als zu handeln.

 

Gringoz:  Ihr setzt euch ja auch für den Schutz des Meeres ein! Möchtet ihr da was drüber erzählen?

Panzer: Meeresschutz ist so das Thema, an dem wir schon am Längsten mit verschiedenen Organisationen rumwerkeln. Im Moment arbeiten wir mit Ocean Care zusammen, das ist eine Organisation aus der Schweiz, die auch mit einem Infostand auf Tour dabei ist. Dadurch, dass wir das Meer sehr lieben, haben wir festgestellt, dass es unglaublich wichtig ist es zu schützen und was dafür zu tun. Wir versuchen gerade die Aufmerksamkeit unserer Hörer mit unterschiedlichsten Aktionen auf dieses Thema zu lenken. Vor allem die Plastikmüllverschmutzung ist da ein großes Ding- dafür gab es auch das Musikvideo mit kritischem Inhalt. Wir haben es tatsächlich auf dieser Tour geschafft, die Einwegbecher aus dem Barbetrieb rauszunehmen und unsere eigenen Mehrwegbecher verwenden zu lassen. Als ich nach dem Konzert durch den Club in Frankfurt gegangen bin, lag da kein einziger Becher auf dem Boden und das ist ein echt gutes Gefühl. Wer schon mal auf Konzerten war, auf denen es Einwegplastikbecher gibt, der weiß, wie der Saal danach aussieht und alles fliegt direkt in den Müll. Wir haben es auf dieser Tour geschafft, 10.000e solcher Becher einzusparen. Das durchzuboxen war ein Kraftaufwand und hat uns einige Diskussionen gekostet, aber im Endeffekt war es das wert. Das ist auch die Message: Plastik einzusparen und sich für den Schutz von Etwas einzusetzen ist immer Arbeit und Aufwand, aber irgendjemand muss mal damit anfangen, sonst wird es halt nichts. Wir sind froh, dass wir das machen und finden es schön, dass Ocean Care mit dabei sind auf der Tour.

 

Gringoz: Gerade auf Tour stelle ich es mir verdammt schwer vor, auf Nachhaltigkeit zu achten. Wie setzt ihr das um?

Sibbi: In unserem Rider steht natürlich, Plastikflaschen sollen vermieden werden und im Backstage möglichst nur Glasflaschen, aber oftmals ist es den Clubs nicht umsetzbar. Es ist schwierig und klappt auch nicht immer und wir ertappen uns selbst dabei, dass wir teilweise gar nicht anders können, als aus Plastikflaschen zu trinken, weil nichts anderes da ist. Aber darum geht es eigentlich gar nicht so sehr, sondern uns wäre wichtig, dass sich jeder ein bisschen bewusster wird was abgeht und wenn jeder Mensch drauf achten würde, weniger Müll zu produzieren, dann ist schon alles super. Darum geht’s. Plastik ist ja nicht per se was Schlechtes, man muss nur aufpassen, dass man es nicht unnötig verwendet oder wegwirft. Eine Banane z.B. hat eine natürliche Haut, da braucht es keine Plastikverpackung mehr.
Panzer: Es ist auf jeden Fall ein Prozess und gut, dass wir ihn angefangen haben.

 

Gringoz: Wenn ihr zum Dank für den Einsatz für den Ozean einen Meeresbewohner nach euch benennen dürftet- was wäre das?

Sibbi: Eine Seegurke!
Panzer: Ja, so siehst du auch aus! Bei mir wäre es der Pottwal- bestes Tier der Welt!

Gringoz: Ich dachte, ein Seeigel würde zu euch passen.
Panzer: Hm, vielleicht für Max…
Sibbi: Nee, Max ist so eine dicke, fette Qualle!

 

Das Interview wurde geführt von Désirée Pezzetta.

Die Live Review zum Konzert in Erlangen findet ihr hier:
http://gringoz-magazine.de/archive/11072

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