Was kann man so machen, wenn man schon fast 30 Jahre im Musikgeschäft dabei ist und ein BestOf schon auf den Markt ist? Man liefert einfach mal eine 8-Song starke EP ab mit akustischen Ohrwürmern, welche aber auch ohne Probleme als tpyische Strung Out Songs im lauten Format hätten gespielt werden können.

Ja ihr habt richtig gelesen, Black out the Sky ist nicht das nächste große Album der Kalifornier sondern eine ruhige EP. Die Inspiration zu so einen Schritt ist zu Zeiten von Rise Against zwar nicht neu, aber immerhin mutig, kreativ und vor allem interessant. Nachdem die Alben immer lauter wurden aus dem Hause Strung Out, wird mit der EP also die Kehrtwende gemacht, nur um nochmal zu beweisen, welch kraftvolle Schreibkunst die Band vorzuweisen hat. Klar müssen stark verwurzelte Fans der Band mit den ruhigen Tönen erst mal klar kommen, wer sich aber auf das Experiment einlässt, wird sehr schnell merken, dass es sich um eine typische Strung Out Platte handelt.

Jeder der dennoch irgendwo das Gute an der ganzen Sache sucht, kann sich als Trostpflaster den Fakt hingeben, dass gerade durch die ruhigen Töne Frontmann Jason Cruz von der Stimme her eine hohe Ähnlichkeit zu Emil Bulls Frontmann Christoph aufweißt, und die spielen ja auch gerne mal ruhigere Stücke. Also Kopf aus dem verwurzelten Genre Hintern und genießt Black out the Sky. Die nächste laute Platte kommt bestimmt!

Alex Hoppen
Alex Hoppen

Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen – oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.