Mit ihrem neuen Studioalbum „Attention Attention“ fordern Shinedown nach drei Jahren wieder unsere Aufmerksamkeit ein. Um diese zu ergattern liefern sie uns knapp 50 Minuten neue Musik verteilt auf 14 Songs.

Den Auftakt macht die im Vorfeld veröffentlichte Single „DEVIL“, welche die Messlatte schon einmal hochlegt. Noch ehe man sich versieht, bringt einen das eingängige Riff dazu, zu mindestens mit dem Fuß auf dem Boden zu tippen. Anders verhält es sich bei dem Song „BLACK SOUL“, welcher in den Strophen eher auf ruhigere, elektronische Töne setzt und im Refrain wieder mit der Shinedown typischen Härte glänzt.

In „ATTENTION ATTENTION“ packt Sänger Brent Smith einen an Rap grenzenden Stil aus, welcher mit einer Ohrwurm Hook abgerundet wird, welchen man sich problemlos auf Livebühnen vorstellen kann. Wo wir schon von Liveshows sprechen.. Der Song „PYRO“ schlägt genauso ein, wie es der Name vermuten lässt – schnell, laut und kraftvoll. Zwar weniger laut und schnell, dafür mit der selben Intensität glänzt „MONSTER“.

Auch die anderen Songs des Albums wissen sich zu behaupten, besonders hervorzuheben ist hier „special“, welcher nicht nur als einziges in komplett kleinen Lettern geschrieben ist, sondern eine emotionale Ballade darstellt, die eine Gänsehautatmosphäre erschafft.

„Attention Attention“ lässt sich nahezu schon als ein Konzeptalbum beschreiben. Jeder Song zeigt auf eine andere Art und Weise auf, das etwas in der heutigen Gesellschaft falsch läuft. So schwingt bei jedem Song ein etwas bitterer Beigeschmack mit, was wohl der einzige negative Aspekt ist, den man finden kann. Das Quartett präsentiert hier ein abwechslungsreiches Album, welches sich mit vielen neuen Facetten präsentiert und dabei dennoch vertraut klingt.

Gringoz Magazine
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