Es gibt wohl kaum eine deutsche Band, die zur Zeit so viel unterwegs ist, wie die Melodic Hardcore Band Alazka. Die Jungs aus Recklinghausen waren erst letzten Monat in Japan, jetzt geht es direkt in Deutschland weiter. Neben einigen Impericon Festivalshows, sind sie mit We came as Romans, Polaris und the Plot in You auf Tour. Die Show im Hamburger Logo ist bereits seit Wochen ausverkauft.

The Plot in You haben ihre neue Platte DISPOSE im Gepäck. Die Band ist bereits seit Ende Februar mit We Came As Romans durch die Staaten unterwegs, jetzt geht es für die Jungs in Deutschland direkt weiter. Sie beginnen verspätet, dass bereits ungeduldig wartende Publikum verzeiht der Band jedoch ohne zu zögern. Der Sound ist gut, das Publikum hängt an den Lippen von Sänger Landon Tewers.

Polaris startet etwas lauter und energiegeladener als ihre Vorgänger. Auch sie haben erst im November ein neues Album veröffentlicht, über das sich die Fans an diesem Abend freuen konnten. Die Jungs aus Australien geben auf der Bühne alles, jedes Bandmitglied ist pausenlos in Bewegung. Das Publikum wird automatisch von der Stimmung der Band mitgerissen.

Bei We Came As Romans kam es erstmalig zu Gedrängel im Publikum – abgesehen von dem Moshpit, der sich auch schon bei den voran gegangenen Bands gebildet hatte. Der Sound ließ leider etwas nach und wurde schlechter. Trotzdem gab die Band auf der Bühne weiterhin alles und die meisten Fans ließen sich davon auch nicht sonderlich stören, viele von ihnen waren schließlich nur für diese Band gekommen.

Auch bei Alazka ist der Sound leider nicht besser. Im Publikum sind inzwischen einige Lücken, viele sind bereits nach We Came As Romans gegangen, ein Fehler wie sich später herausstellen wird. Die Band ist in absoluter Höchstform, es gibt viele Crowdsurfer und auch Kassim wirft sich das eine oder andere Mal ins Publikum um wenige Zentimeter unter der Decke zu kleben während er weiterhin singt.

Die heimlichen Stars des heutigen Abends waren eindeutig die beiden Support-Bands Polaris und The Plot in You. Aber auch die Shows von Alazka und We came as Romans konnten sich sehen lassen.

Gringoz Magazine
Gringoz Magazine