GREAT COLLAPSE gehören zu den wenigen Supergroups in der Musikszene. Die Band bestehend aus ehmaligen und aktuellen Bandmitgliedern von Bands wie Strike Anywhere, Rise Against, Nations Afire & Set Your Goals. Am 26. Januar erschien ihr zweites Studio Album „Neither Washington Nor Moscow…Again“. Die Scheibe befasst sich auf fast 32 Minuten ( 11 Songs ) Spielzeit mit den Thematiken Sexismus, Politik, Rassismus und weiteren Themen. Alles Themen, die aktueller nicht sein könnten, aber für eine Hardcore/Punk Platte auch kein neues Thema sind. Thomas Barnett ( Strike Anywhere ) lässt seiner Frustration freien Lauf über das, was aktuell in der Welt alles so tagtäglich passiert und brüllt dieses in den Songs auch heraus. Den Typischen Rise Against und Strike Anywhere Einfluss merkt man sehr deutlich. Jeder der Songs könnte somit auch ohne Probleme von einem der anderen Bands stammen. Aber ist das schlimm? Nein, ganz im Gegenteil es ist vielleicht genau das, was wir wollen? Soliden Punk und Hardcore, den wir so von Rise Against und Strike Anywhere gewohnt sind, aber diesmal eben nur auf einer Platte zusammengefasst.

Es erwartet uns nichts Neues. Wie auch schon bei der Vorgängerplatte erreichte es die Band, ein Album zu schaffen, was einfach dazu einlädt, am Wochenende seinen Lieblingsclub zu besuchen und einfach mal wieder richtig abzumoshen und seinen Frust über die Probleme, die die Welt beherrschen, abzuladen. Great Collaspe halten mit ihrer zweiten Platte das Niveu wie auch bei ihrem Debutalbum „Holy War“. Eine Platte, die solide und gut bestückt mit tanzbaren Songs ist.

Gringoz Magazine
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