Above & Beyond zählen längst zu den Megastars der Tranceszene und das weit über Europa hinaus. Mit ihrer neuen  Platte „Common Ground“ gelingt dem britisch-finnisches Musikproduzenten wieder ein Album der Superlative. Die Platte wirkt nicht gehetzt oder einfach dahin produziert. Nein, sie wirkt klug durchdacht. Hier passt einfach jeder Beat. Hier wird so präzise und bewusst gearbeitet wie selten. Dies ist aber auch kein Wunder, denn Above & Beyond haben so einige grandiose Leute dafür ins Boot geholt. So gastieren z.B. Richard Bedford, Justine Suissa, Marty Longstoff & Zoe Johnston. Zoe Johnstons Stimme hört man bereits seit 2004 regelmässig auf den Platten von Above & Beyond.

Die Scheibe ist rundum gelungen. Es gibt keine Außreißer, denn jeder Track geht ins Ohr und da bleibt er auch. Die Songs laden ein für den perfekten Partyabend, können aber genauso bei einem entspannten Beisammensein mit Freunden laufen. Was einem bei Above & Beyond auch hier wieder auffällt, ist die Qualtiät der Produktion. Das ist schon ein wenig die Referenz bei EDM, was Viele nie erreichen. Das Album lässt sich gut hören, aber wie auch schon bei ihren Vorgängerplatten erwartet uns hier nichts Neues.  Man könnte nun natürlich behaupten, dem Projekt gehen die Ideen aus. Aber lieber etwas, was sich wiederholt und dafür gut ist als neue Wege zu wagen, die vielleicht nicht das sind, wofür die Band in dem Sinne eigendlich steht. Auffällig ist mal wieder die Häufigkeit, mit der Zoe Johnston auf der Platte vertreten ist. In drei von dreizehn Songs gibt sie ihre Stimmte zum Besten. Ein Dauergast seit Jahren, der nicht mehr weg zu denken ist.

Fazit: Das Album überzeugt mit seiner hochqualifizierten Produktion. Uns erwartet nichts Neues, aber das was uns erwartet ist grandios und genau so lieben wir Above & Beyond.

Gringoz Magazine
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