Lionheart gaben letztes Jahr noch bekannt, das sie sich von der Musikwelt verabschieden. Kein Jahr später kündigten sie schon ihre Reunion an und nicht nur das, nein, sie kündigten auch gleich ein neues Album an, was auf dem Titel „Welcome To The West Coast 2“ hört. 10 Songs umfasst die Platte, die einfach im klassichen Hardcore Stil von Lionheart treu bleiben. Im Opener Song der Scheibe „Cali Stomp“ entschuldigen sie sich dafür. Auf ihrer aktuellen Platte wirken Lionheart sehr routiniert. Nichts Neues, sie bleiben sich und ihren Fans zu 100% treu. Drums und bestialische Riffs mit knackigen Breakdown Einlagen durchziehen die ganze Scheibe von vorne bis hinten. Rob Watson, Sänger der Band, überzeugt nach wie vor mit seinen kräftigen und ausschlagenden Shouts, die einem direkt in die Fresse knallen. Wir bekommen einfach das, was wir von der Band gewohnt sind und dafür lieben wahrscheinlich die meisten Fans die Band. Klanglich einwandfrei und nicht schlecht, aber es ist keine Überraschung, was uns die Band da präsentiert hat. Man hat damit also rechnen können und die Platte ist somit leider von nur wenigne Highlight geprägt. Eins der Highlights ist aber der Gastauftritt von JJ Peters, dem Frontsänger von „Deez Nuts“ und ehmaliges Mitglied von „I Killed The Prom Queen“. Hardcore wie er sein muss ohne große Überraschung. Klassisch, brachial und vor allem wirksam.

Gringoz Magazine
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