2007 erschien ihr Debutalbum, zehn Jahre später sind Enter Shikari mit ihrem fünften Studioalbum zurück. Die Musik der Briten ist eine wilde Mischung aus Synthesizern, Post-Hardcore, Dubstep Einflüssen, gemixt mit etwas Pop, den sie selbst als Trancecore bezeichnen. Über die Jahre hat sich die Band musikalisch stetig weiterentwickelt. Von den anfänglichen Breakdowns und Screams über Dubstep bis zu „the Spark“ in dem vor allem die Pop-Elemente dominieren. Die Band beweist ihr Facettenreichtum auch bei „the Spark“ wieder aufs Neue, verlieren dabei aber nicht komplett ihren bisherigen Stil aus den Augen. Das Album beginnt zunächst ganz entspannt mit einem kleinen Intro, welches den Albumtitel trägt. Insgesamt umfasst das Album sehr abwechslungsreiche 11 Titel. Vorab veröffentlichte die Band zwei Titel, die dritte Single veröffentlichte die Band eher kurzfristig einen Tag vor Albumrelease. „Live Outside“ ist eine der Singleauskopplungen und ein echter Ohrwurm trotz seines ernsten Themas. Frontmann Rou Reynolds thematisiert hier Schlaf- sowie Angststörungen unter denen er selbst litt, wie er bereits vor einiger Zeit öffentlich auf Twitter erklärt hat. „This neuron buzz is on another level I’m on thin ice, I’m dancing with the devil Can’t sleep with the noise in this house“.

Alles in allem ist dieses Album melodischer und emotionaler als seine Vorgänger. Doch auch Fans der ersten Stunde werden ihre Freude haben, „Take my Country back“ ist eine schnellere Nummer im alten Enter Shikari Stil, von denen es auf dem Album insgesamt drei gibt. „the Revolt of the Atoms“ erinnert im Refrain allerdings entfernt an „Tainted Love„, hier kommen die Synthy-Fans jedoch voll auf ihre Kosten. „Rabble Rouser„, ebenfalls eine der vorab veröffentlichten Singles, ist definitiv das lauteste Stück mit Rap-Einflüssen. Das für Enter Shikari auf den ersten Blick untypische Stück rundet die Platte „the Spark“ perfekt ab und wird bei den energiegeladenen Live-Shows der Band garantiert ein voller Erfolg. Die restlichen Stücke sind eher ruhiger und unauffälliger im Gegensatz zu den oben Genannten. Ebenso ruhig wie das Album beginnt, endet es auch mit dem Outro „the Embers„. Musikalisch sicher nicht das beste Enter Shikari Album, ihre Fans werden es aufgrund der sehr persönlichen Note trotzdem lieben.

 

 

Gringoz Magazine
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