Wer in diesen Longplayer reinhört sollte sich auf jede Menge musikalische Stilmischung gefasst machen, denn hierbei reicht es von ruhigen mystischen Momenten a la Tool bis hin zu Slipknotartigen Ausrastern.

 

 

Das kontinuierliche Chaos in jedem einzelnen Song bringt für den einen starke Verwirrung für den Anderen große Freude. Next To None wissen wie sie zwischen den Genren switchen können, jedoch Bedarf es an manchen stellen noch etwas an Feinschliff, da einige Übergänge unsauber wirken und somit den Eindruck erwecken als würde man 3 Songs in einem hören.

Die ruhigen Parts erinnern stark an die verspielten Songs von Tool, jedoch mit weniger bzw kürzeren Spannungsaufbau und Cleangesang. Das ganze schwenkt dann mitten im Part um in komplette Ausrastparts a la Iowa/Slipknot-Slipknotzeiten, in denen die Doublebase Dauereinsatz hat, die Saitenriffs  einen aus den Stuhl hauen und das ganze untermalt wird von Screamshouts. Ich fühle mich bei diesem Album einfach mal wieder in meine Jugend versetzt, als Limp Bizkit, Linkin Park, Slipknot, Static X und co im kommen waren.

Gringoz Magazine
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