Seit über 10 Jahren beglücken uns Miss May I mit ihrem eingängigen Metalcoresound. Das es Bands in dem Genre wie Sand am Meer gibt, wundert auch keinen, aber die Band aus dem US-Bundesstaat Ohio spielt ganz oben mit. Am Freitag erscheint ihr neues und sechstes Studioalbum „Shadows Inside“. Die Platte umfasst leider nur 10 Songs. Was einem sofort auffällt, wenn man die Platte hört, ist, das das Album sehr nach einer Metalplatte klingt. Die Gitarrenriffs wirken deutlich anders als in den Vorgängeralben der Band. Der Cleangesang ist wie bei allen Miss May I Alben gewohnt sanft unterlegt mit Growls und Crewshouts, welches man deutlich bei dem Song „Crawl“ spürt. Aber auch die Cleanparts haben zugenommen. Die Platte hat Höhen und Tiefen. Der Vorteil der Platte ist jedoch, das für jeden etwas dabei ist. Das Album ist sehr abwechlunsgreich und somit findet bestimmt jeder einen Song, den er mögen wird.

Der Vorteil ist aber auch ein Nachteil. Dadurch wird deutlich, das die Platte keine gerade Linie fährt. Kann man mögen , muss man aber nicht. Ein Song fällt uns ganz besonders auf. „My Destruction“ erinnert uns verdammt noch mal sehr an Parkway Drive mit ihrem Song „Vice Grip“. Am besten, ihr bildet euch selbst ein Urteil. „Lost In The Grey“ und „My Sorrow“ sind die letzten beiden Songs auf der Platte und klingen wie der typische Einheitsbrei, der im Metalcore aktuell sehr verbreitet ist. Songs die einfach nichts sehr überzeugend wirken.

Unser Fazit ist: Miss May I haben etwas abgebaut im Vergleich zu ihren Vorgängeralben. Die Scheibe bietet trotzdem Songs, die auch den eingefleischten Miss May I Fans gefallen wird. Bildet euch einfach selbst eine Meinung. Ab dem 2. Juni steht die Platte überall zur Verfügung.

Gringoz Magazine
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