Sie ziehen seit 2011 gemeinsam durchs Land, kommen aus Ulm und wollen ordentlich die Pop-Punk-Szene aufmischen: CITY KIDS FEEL THE BEAT. Mit „Stories“ erschien kürzlich die zweite EP des Fünfers – und das ganz frisch mit Label im Rücken.

CITY KIDS FEEL THE BEAT schreiben Songs über das jung sein, erwachsen werden und die damit verbundenen Probleme. Dabei beweisen sie ein Gespür für eingängige Melodien, wobei sie sich teilweise etwas zu stark dem typischen Pop-Punk-Baukasten bedienen – mit „Woohoo“-Rufen und einem „Fuck“ vor dem Breakdown („Blue Version“) gewinnt man eben keinen Innovationspreis.

Der Sound der Jungs erinnert ziemlich an Bands wie A Day To Remember oder Blink-182, was mitnichten die schlechteste Referenz ist. Wirkliche Alleinstellungsmerkmale, die CITY KIDS FEEL THE BEAT aus dem Pop-Punk-Dschungel herausstechen lassen, sucht man allerdings vergeblich. Nichtsdestotrotz kommen Fans des Genres mit der EP sicherlich auf ihre Kosten, da die Songs per se gut gemacht und sauber produziert sind. Und ein netter Soundtrack für einen warmen Sommertag am See ist es allemal.

Die „Stories“-EP ist am 07. April 2017 via Redfield Digital erschienen.

Gringoz Magazine
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