Bekannt von ihrem Titel „Kennt ihr dieses coole Youtube-Video, in dem Großeltern Slayer zum ersten Mal hören?“. Zwar weit hergeholt, aber ziemlich genau folgender Gedanke schoss mir beim ersten Durchgang von „Unter Druck“ durch den Kopf: Die Jungs sind gut und überzeugen mit ihrem stilistischen Hardcore-Rock’n’Roll die heutige Jugend, das zeigte schon das Paradebeispiel Heisskalt sehr gut im letzten Jahr – wie darauf wohl die Eltern reagieren?

Es steckt eine Menge Potential im Berliner Sextett. Wo für den normalen Hörer vielleicht nur peinliches Geschrei zu vernehmen ist, vernimmt man beim genaueren Hören eine Message – titelgebend sind VAL SINESTRA unter Druck und geben alles dafür, diesen rauszulassen. So Bassist Max: „Jeder steht hin und wieder unter Druck – sei er selbstgemacht oder durch andere. Und dann braucht man ein Ventil, um das rauszulassen. Für uns ist es die Musik, vor allem live … einfach abschalten und alles rauslassen, bevor der innere Kessel platzt“ – wer also auf deutsche Texte gepaart mit der richtigen Härte steht, sollte sich diesen Newcomer nicht entgehen lassen.

Bis zum Release empfehlen wir die bereits veröffentlichte EP der Jungs, welche mit sechs Tracks euch den richtigen Vorgeschmack auf das kommende Debüt liefert. Passend zum Album folgt im März eine ausgereifte Tour durch vielerlei große Städte Deutschlands.

Anspieltipps: „Zwei Finger“, „Skandal“, „Allein zu Zweit“ und „P.A.N.I.K“.

„Unter Druck“ erscheint am 24. Februar via Concrete Jungle Records.

Alex Hoppen
Alex Hoppen

Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen – oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.