Von Kritikern und Szenekennern werden sie bereits seit geraumer Zeit als das nächste große Ding der deutschen Indie-Szene gefeiert: LEONIDEN. Nach dem ersten Output in Form der EP „Two Peace Signs“ (2016) erscheint am kommenden Freitag das selbstbetitelte Debüt im LP-Format, mit dem das Quintett nun zum Angriff auf die allgemeine Indie-Meute ansetzt.

Die insgesamt zwölf Tracks bieten vor Energie strotzenden Indie-Rock mit Pop-Appeal, Funk- und Soul-Elementen, Emo-Einschlägen und vor allem einer Sache: Hit-Potenzial. Und das ganz, ohne ekelhaft anbiedernd zu sein. LEONIDEN meistern den Tanz durch die Genres mit Bravour, wobei die unverwechselbare Stimme von Frontmann Jakob Amr den Songs ein zusätzliches Alleinstellungsmerkmal kredenzt.

Sicherlich kann man den fünf Herren aus Kiel den oft so verächtlich gemeinten Hipster-Stempel aufdrücken – doch wen interessiert das schon, wenn die Musik einfach verdammt Spaß macht? Dass Hits wie die Vorab-Singles „Nevermind“ und „1990“ bald auf allen Indie-Dancefloors von Flensburg bis Passau frenetisch betanzt werden, ist jedenfalls so sicher wie das Amen in der Kirche.

Man kann sich den ganzen Kritikern und Szenekennern nur anschließen, auch wenn es abgedroschen klingen mag: Von den LEONIDEN wird man noch verdammt viel hören. Und das vollkommen zurecht.

Das selbstbetitelte LEONIDEN-Debüt erscheint am 24. Februar 2017 über das bandeigene Label „Two Peace Signs Records“.

 

Gringoz Magazine
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