Die vierköpfige Metalcore-Band Nior aus Mönchengladbach veröffentlicht am 21. Januar ihr  Debütalbum „Nightwalker“, mit dem sie direkt ordentlich auf das Gaspedal treten.  Wie die Scheibe klingt, dem wollen wir nun etwas auf den Grund gehen.

Ihr Debütalbum wirkt musikalisch auf den ersten Eindruck sehr klassisch. So wie die meisten Metalcore Alben. Aber klassisch ist in diesem Fall nichts Schlimmes. Für Fans von Bands wie „Northlane, Of Mice & Men oder In Hearts Wake“ ist „Nior“ genau das Richtige. Ihr Album umfasst elf Songs, die teilweise sehr unterschiedlich sind. Der Song „Nightwalker“. der auch Namensträger des Album ist, sticht mit seinen starken Vocals und die vom Sänger prägnanten Stimme heraus. Die Leidenschaft, die sich in dem Song zeigt, habe ich schon lange nich mehrt bei einem Debütalbum verspürt.  Eines des Highlights des Albums ist definitiv der Gastauftritt von Matt Gelsomino, besser bekannt als Frontsänger der französischen Metalcore-Band „Novelists“.  Die brachialen Growls des Sängers von Nior und die Clean Vocals von Mett, ergeben einfach die perfekte Mischung, die einen guten Song für das Genre ausmacht.  Aber auch die guten Riffs und knallenden Drums sind hier einfach so grandios aneinander gefügt, so dass man einfach glaubt, das die Jungs seit 20 Jahren nichts anderes machen als Gute Musik.

Ein Song des Albums aber weicht etwas ab vom klassischen Genre der Band. Wobei das Wort „aber“ hier gar nicht so passend ist. Der elfte Song auf der Platte ist ein Remix Song des Songs „Nighwalker“. Unterlegt von Elektrobeats zeigt sich der Song gleich von einer ganz anderen Seite. Für Fans, die auf die Musik von Enter Shikari, Fail Emotions oder The Browning stehen, ist gerade dieser Song genau das Richtige. Wir lieben ihn schon jetzt.

Somit legen „Nior“ einen soliden Start hin, mit ihrem Album. Es lässt sich also sagen, da die Band noch ganz am Anfang ihrer Karriere steht, dass wir bestimmt in Zukunft noch viel mehr von ihnen hören werde und es bestimmt nicht mehr lange dauern wird, bis sie in aller Munde sind.

Zuviel wollen wir Euch aber nun nicht verraten. Ab Samstag könnt ihr Euch selbst überzeugen, wie das erste Album der vier Jungs klingt und wem das noch nicht genug ist, der sollte sich nun folgenden Termin genau merken. Am  21. Januar, spielt die Band ihre Album Release Show im Kölner MTC. Das solltet Ihr auf keinen Fall verpassen.

 

Gringoz Magazine
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