Gut eine Woche ist es nun her, wo uns das True Spirit Festival im Dresdner Club Puschkin mit 12 Bands im Indoorbereich beglückte und die Hitze von draußen nach drinnen holte.gone-to-waste

Gegen 12 Uhr öffneten sich die Pforten und schon die ersten entspannten sich auf Outdoorbereich, der einem Beachclub gleichte, denn wo das Auge hin reichte war heller Sand bestückt mit Liegestühlen zum Relaxen, dazwischen eine Strandbar und lauter Stände mit Merch oder Sachen des guten Zweckes. Zu Beginn hatte jeder die Möglichkeit Flying Beer in groß zu spielen, aber ich glaube die Leute waren einfach noch zu nüchtern, sodass es kaum in Benutzung war und gegen späten Nachmittag abgebaut wurde. Nächstes mal als Nachtspiel zu empfehlen =D

light-your-anchor-1Den Anfang an dem Abend machten Next Step Down, trotz dass die Jungs an diesem Abend Premiere feierten mit ihrem ersten Auftritt, haben sie den Laden auf Höchsttemperatur gebracht. Die Leute waren alle gut drauf und das Bier floss in Massen, an jeder Ecke tummelten sich die Dudes um zu quatschen und kehrten nach jedem Umbau schnell wieder in den Club ein, um der nächsten Band die Ehre zu erweisen. Hierbei scheute sich keiner zu moshen oder mit 2Step zu starten, während die einen mitgrölten standen die anderen im Hintergrund und wippten sachte mit.

 

Highlight an dem Abend schien Deluminator zu sein, denn da rastete die Menge völlig aus. Selbst wer sich an die Seite verkrochen hatte wurde mitgerissen, was kein Wunder war, denn die Jungs rasteten auf der Bühne aus und das übertrug sich auf die Mosher, die ohne rücksicht auf Verluste loslegten. Zum letzten Mal auf der Dresdner Bühne waren Gone To Waste, bei denen man automatisch mitgerissen wurde beim Side to Side. the-autumn-levelsMan spürte das die Menge den letzten Auftritt vor deren Auflösung nochmal richtig gefeiert haben. Etwas entspannter ging es bei Light Your Anchor zu, da dort stark auffällig eher die Zuhörer als Mosher vor der Bühne waren. Doch die Jungs wussten den Nerv mit ihren Ansagen zu treffen und mischten die Menge nach den ersten Liedern ordentlich auf.

Zum Schluss sei gesagt, dass wir schon gespannt sind auf die kommende Bandauswahl, vielleicht gibt es ja diesmal auch einen stilistischen Ausbrecher, da in diesem Jahr es doch sehr hardcorelastig war (Hardcore, Adventurecore, Deathcore). Vom Timing her gab es nur knappe 30 min Verzögerung, was bei der Running Order absolut ok ist. Und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top, gerade im Vorverkauf.

Cheers TrueSpirit Team wir freuen uns aufs nächste Jahr!

Gringoz Magazine
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