Direkt auf die Zwölf. Ohne Schnörkel. Aggressiv groovend. Rotzig wütend. New Hate Rising melden sich in gewohntem Klang mit ihrer neuen Platte „Own The Night“ zurück und brettern wieder ordentlich was weg.

Vor knapp 10 Jahren fanden sich die Jungs aus Stendal zusammen, um sich nach einem Titel von Hatebreed zu benennen. New Hate Rising war geschaffen und tourt seitdem getreu dem Motto „..what you see is what you get.“ Nach ihrem 4. Release sind die 5 einfach nicht mehr wegzudenken, umso mehr kann sich die Fanbase auf die neue Platte freuen.

Eröffnet wird der Longplayer mit „Whenever I Want“, wo einem der gewohnt dreckige Gesang entgegnet und die Doublebase ordentlich Dampf unter die Füße macht. Voller Motivation neigt man bei diesem und anderen Songs wie z.B. „No Saviour“ oder „Own The Night“ mit zu grölen, da im Hintergrund ständig der Groupgesang der Bandmitglieder wie eine Art Hymne ertönt.

 

 

Etwas poppiger wird’s bei „Prepare for War“ mit cleanem Gesang und abgestoppten Gitarren. Dieser Song erinnert eher an den typischen SkaterPunk a la Sum 41 oder Green Day, was nach den ersten Songs eine kleine musikalische Auflockerung bietet. Doch noch überraschender ist deren Singleveröffentlichung „No Regrets“, wo es im Video doch in gewohnter Härte zugeht präsentieren New Hate Rising auf ihrem Longplayer denselben Song in einer Akustikversion, als eine Ode an Familie und Freunde. Diese Ballade bringt einen ordentlichen Break in die Playlist, doch das ist es voll und ganz wert, denn die Jungs beweisen hier sehr deutlich, dass sie auch andere Töne anschlagen können, als immer nur „Hau drauf“.

 

 

Zum Ende der Platte hauen die Jungs nochmal jegliche aggressive Stimmung raus, die wahrscheinlich so manchen beim Hören nicht still bleiben lässt. Mit „Words of Freedom“ werden die düsteren Töne angeschlagen, und alle Instrumente gefoltert, um eine parolische Stimmung aufzubauen und die Zuhörer bis zum Ende der Platte mitzureißen.

Das Gesamtpaket der Jungs lässt keine Wünsche übrig, denn über den gewohnt harten, „ich hau dir auf die Fresse“ Sound, gibt es die punkigen Tracks zum Party machen und als kleines Highlight bekommt man sogar ein bisschen Gefühl.

 

Tourdates:

23.09.2016 – Magdeburg / Factory

24.09.2016 – Brand Erbisdorf / Rote Rüben e.V.

08.10.2016 – Gera / Jugendhaus Shalom

14.10.2016 – Gotha / Stadthalle

21.10.2016 – Waldkirchen / AZ Dorftrottel

Gringoz Magazine
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