Wenn man sich über die Bands von morgen unterhält, sollte man „Talk About Tomorrow“ auf jeden Fall erwähnen. Zwar hat die Band noch keinen großen Bekanntheitsgrad, legen auf der Bühne allerdings schon eine Show hin, wie es ihre Idole tun.

Im Jahre 2014 gegründet, hat das Andernacher Quartett seine Ziele fest vor Augen: Die Bühnen der Welt erobern und dabei einfach die Musik leben. Der erste Schritt in diese Richtung könnten Talk About Tomorrow im vergangenen Mai gemacht haben, in dem sie den NRheinrocks Bandcontest gewonnen und sich somit den Opener Slot für die zweite Ausgabe des NRheinrocks Festivals gesichert haben.

Auch musikalisch machen Talk About Tomorrow ihren Vorbildern – unter anderem Blink-182 und Sum41 – alle Ehre und geben ihren Pop-Punk zum Besten. Es sind Songs wie Wonderland und Citron-Stracciatella, die die Menge dazu anregen sich zum Klang der Musik zu bewegen und nicht selten grölen textbewanderte Fans die Refrains des Quartetts mit. Zusätzlich zu den Ohrwurm-Refrains bieten die Andernacher noch schnelle Gitarren- sowie Bassspuren und das Schlagzeug von Dominik Z., der auch spontan ein virtuoses Drumsolo raushauen kann, wenn einem seiner Gitarristen mal eine Saite reißt.

Wer also vermutet, dass es sich bei nur um eine weitere „Teenie-Band“ handelt, die man morgen schon wieder vergessen und abgeschrieben hat, irrt sich gewaltig. Talk About Tomorrow heben sich durchaus aus dem Pool der lokalen Bands ab und wissen ziemlich gut, wie sie dem Publikum im Gedächtnis bleiben.

 

Line-Up:

Tobi W. Zisgen – Vocals/Guitar
Dennis Dyck – Vocals/Guitar
Dominik Gusch – Bass
Dominik Zester – Drums

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Alex Hoppen
Alex Hoppen

Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen – oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.