Mit „Generation Goodbye“ nehmen wir den Albumtitel einfach mal wortwörtlich und verabschieden uns für 47 Minuten aus den aktuellen Geschehnissen, weg von all den Drama, weg von unseren Problemen und vor allem weg von all den Smartphone-Anhängern, die ohne den Kasten nicht mehr atmen können.

Wir reisen zurück in die mittleren 80er, denn danach fühlt sich der geniale Sound der noch recht jungen Rockband an! Kaum zu glauben, dass alle Bandmitglieder Kinder der 90er sind – das junge musikalische Quintett überzeugt mit jeder Strophe! Das liegt vor allem daran, dass die Band schon seit ihren jungen Jahren zusammen in einem festen Line-Up spielt und Frontmann Johannes Braun einfach eine unverkennbare Stimme besitzt. Ob der gleichnamige Song Auftakt Generation Goodbye, dem schnellen aber genialen Highlight Zone, oder dem Meisterwerk Utopia – hier kommen Rockfans an jeder Ecke auf ihre Kosten! Wir lehnen uns einfach mal stark aus dem Fenster und behaupten hier unter anderem, die Stadien Hymnen von morgen bereits lauschen zu dürfen. Jeder Song steht für sich und kann nach den ersten Takten direkt zugeordnet werden – ziemlich selten heutzutage!

Auch ein Duett mit Beyond The Black-Frontfrau Jennifer Haben blieb dabei nicht aus!

Als Krone obendrauf fehlt hier natürlich noch die Erwähnung der Single If Clocks Are Running Backwards, ein textlich und musikalischer Meilenstein der Band, der auf keiner Show mehr fehlen darf. Wir haben für uns die deutsche Version von Bon Jovi gehört und gefunden.

Alles in Allem liefern uns Kissin‘ Dynamite auch 2016 einen modernen Hardrock-Sound, der Euphorie und Nostalgie zugleich hervorruft – wir danken für diese Zeitreise und blicken gespannt auf die erfolgreiche Zukunft der Schwaben!

Alex Hoppen
Alex Hoppen

Denkt er wäre der Administrator, fährt Smart, mag Enten, Guitar-Hero-Profi, putzt Bier mit Zähnen – oder umgekehrt?, cheated bei Pokémon Go, speifrei seit 2014, Erste-Reihe-Milchtrinker aus Überzeugung und liebt Katzenbilder.